Pauluszell - Ministrantenverabschiedung

Die Pfarrei Pauluszell feierte am Sonntag einen festlichen Gottesdienst zum Kirchweihweihfest, den der Kirchenchor musikalisch umrahmte.

 

In seiner Ansprache zum Kirchweihfest rief Kaplan Thomas Weinzierl die Gläubigen auf, am geistigen Haus Gottes, als lebendige Steine mitzubauen. „Es geht am heutigen Fest nicht nur um dieses Gotteshaus, sei es noch so schön und prächtig. Es geht zu allererst um die Menschen, die gemeinsam auf dem Fundament, nämlich Jesus Christus aufbauen können.“, so Weinzierl.

 

Traditionell ist das auch der Tag in der Pfarrei, an dem neue Ministranten aufgenommen und altgediente verabschiedet werden.

 

Kaplan Thomas Weinzierl meinte am Ende des Gottesdienstes etwas wehmütig: „Ich bedauere es sehr, dass wir in diesem Jahr keine neuen Ministranten aufnehmen können, wir aber gleich Drei verabschieden müssen.“.

 

Aus dem Ministrantendienst scheiden aus: Julia Meier (Sie war acht Jahre Ministrantin, davon zwei Jahre Oberministrantin), Max Meier (5 Jahre) und Andreas Meier (2 Jahre).

 

Als Anerkennung bekamen sie eine Dankurkunde und ein kleines Geschenk.

 

Neue Oberministranten sind Anja Zieglgruber und Theresa Schütz.

 

Elf Ministranten versehen in der Pfarrei Pauluszell weiterhin ihren Dienst.

 

Ministrantenaufnahme in Velden

8 Kinder haben sich nach ihrer Erstkommunion für das Ministrantenamt in der Pfarrei entschieden. In wöchentlichen Gruppenstunden haben sie sich auf ihre Aufnahmefeier vorbereitet und wurden dabei von Markus Bender und Jakob Maier begleitet.

 

Gleichzeitig wurden 4 Ministranten aus ihrem Dienst verabschiedet.

 

Beim gemeinsamen Einzug mit Kaplan Thomas Weinzierl war man sich nicht ganz sicher, ob die Plätze im Altarraum für alle Ministranten ausreichen würden. Waren es doch knapp 50 Ministranten, die an diesem Tag beim feierlichen Kirchweihgottesdienst mitwirkten. Ministrant sein bedeutet „Diener“ sein, Diener der Menschen und im speziellen Diener für Gott im Gottesdienst. Was nicht nur ein Charakteristikum für die Ministranten bedeutet, so der Kaplan, sondern für jeden Christen gilt.

 

Vor der feierlichen Aufnahme erfolgte die Ankleidung mit den Ministrantengewändern durch die älteren Ministranten, bevor Kaplan Weinzierl das Versprechen zur Übernahme des Ministrantendienstes erfragte. Mit vollem Eifer sprachen die neuen Ministranten ihr „Wir sind bereit!“ Anschließend durften die neuen Minis ihre Plätze im Altarraum einnehmen: Gabriel Pecho, Noah Resch, Ida Skala, Florian Bender, Lukas Maier, Marlene Maier, Sophia Ossner und Maria Lindl.

 

Die Ministranten waren in den Festgottesdienst eingebunden. So durften sie die Kyrie-Rufe zu Beginn vortragen und nach der feierlichen Aufnahme ihren Namen „Ministranten“ charakterisieren, indem sie die einzelnen Buchstaben vorstellten. „M“ wie Messe dienen, das ist ihre Hauptaufgabe. „I“ wie immer im Dienst, auch wenn man auch noch nicht ganz ausgeschlafen ist. Aber auch ein „A“ wie Ausflüge, das Salz in ihrer Minigruppe.

 

Pfarrverbandsratsvorsitzende Hildegard Köck überbrachte den neuen Ministranten die Glückwünsche der Pfarrei und sagte den scheidenenden Ministranten ihren Dank.

 

Folgende Ministranten wurde am Ende des Gottesdienstes verabschiedet: Sabrina Diny, Franziska Dax, Sophie Sedlmaier und Simon Häusler. Kaplan Weinzierl überrreichte mit den Oberministranten eine Urkunde und ein kleines Geschenk.

 

Die ganze Pfarrgemeinde zeigte mit viel Applaus den neuen Ministranten ihre Freude über ihre Bereitschaft und den ausgeschiedenen ihren Dank für die langjährige ehrenamtliche Arbeit.

 

Priesterjubiläen in Velden

„Der Dienst des Priesters ist einem Musiker gar nicht so unähnlich. Er darf sich nicht selbst in den Mittelpunkt stellen, soll doch die Melodie in ihrer Schönheit zum Klingen kommen. Er verkündet nicht sich selbst, sondern, die Botschaft Jesu.“, so beginnt Pfarrer Tobias Rother sein Grußwort in der Festschrift zum Priesterjubiläum von BGR Gabriel Kreuzer (60 Jahre), BGR Georg Prösl (60 Jahre), Pater Josef Vrodoljak (50 Jahre), Pater Dr. Anton Dimpflmaier (30 Jahre), das der Pfarrverband Velden am vergangenen Erntedanksonntag gefeiert hat.

 

Diese Botschaft haben die vier Jubilare auf ganz unterschiedliche Weise, in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen an unzählige Gläubige weitergegeben. Die Wege der vier Seelsorger haben sich im Pfarrverband Velden gekreuzt und seither sind sie einander verbunden und gehen immer wieder eine Wegstrecke gemeinsam. So war es ein Fest der Freude für den Pfarrverband Velden , dass auch die Priesterjubiläen gemeinsam gefeiert werden konnten.

 

Schon viele Wochen vorher wurde ein Festausschuss unter Koordination von Pfarrverbandratsvorsitzender Hildegard Köck zusammengestellt, der sich um die Organisation des Festes kümmerte.

 

Am Festtag selbst formierte sich am Volksfestplatz ein langer Festzug mit mehr als 50 Vereinen und Gruppen mit Vertretern aus dem ganzen Pfarrverband, der dann durch den Markt auf den Kirchplatz führte, wo der Gottesdienst im Freien stattfand.

 

Die Jubilare fuhren mit einer Kutsche den Weg mit.

 

Ein Projektchor, mit Sängerinnen und Sängern aus dem ganzen Pfarrverband, unter der Leitung von Rosmarie Thum umrahmte den Gottesdienst mit der Messe „Missa brevis Nr. 7 in C“ von Charles Gounod.

 

Eine organisatorische Herausforderung wurde den Ministranten und der Mesnerin abverlangt, als es während der Messfeier Segen von oben in Form von Regen kam.  

 

Vertreter aus den neun Pfarreien beteten die Fürbitten.

 

Pfarrer Tobias Rother hat in seiner humorvollen, aber äußerst tiefgründigen Ansprache verstanden, die Aufgaben und den Dienst eines Priesters und Seelsorgers mit Worten der heutigen Sprache zu definieren und sorgte dadurch auch für so manches Schmunzeln.

 

Pfarrer Gabriel Kreuzer dankte abschließend, sichtlich gerührt im Namen der vier Jubilare, allen für die vielen Mühen, die aufgebracht wurden, um den Festtag so feierlich zu gestalten. Sein ganz persönlicher Dank galt jedoch seiner Pfarrhaushälterin Heidi Wullinger, die in seit nunmehr fast zwanzig Jahren in allen Lebenssituationen begleitet.

 

Nach dem Festgottesdienst trafen sich alle zum gemeinsamen Mittagsmahl im Pfarrsaal und im Festzelt.

 

Viele fleißige Helfer schafften es in kurzer Zeit die Gäste mit Essen und Getränken zu versorgen.

 

Der Veldener Blechhaufen sorgte für eine angenehme Umrahmung während des Mittagessens.

 

Pfarrverbandsrats-Vorsitzende Hildegard Köck gratulierte in kurzen Worten im Namen der Pfarrgemeinderäte und der Kirchenverwaltungen vom ganzen Pfarrverband für das seelsorgerische Wirken und den Einsatz für die Menschen in den Pfarreien.

 

Staatsminister a.D. Erwin Huber, der seit 40 Jahren mit Pfarrer Kreuzer verbunden ist,  wünschte in launigen Worte das beste für die Zukunft und merkte noch an: „So eine gute Predigt wie heute hab ich noch nie gehört.“ . Den Gratulationen und Glückwünschen schlossen sich auch stellvertretender Landrat Rudolf Lehner seitens des Landkreises Landshut und der Veldener Bürgermeister Ludwig Greimel, stellvertretend für die politischen Gemeinden im Pfarrverband.

 

Anschließend spielte die Hausmusi Gratz einige Stücke zu Ehren der Jubliare.

 

Für den Nachmittag war ein reichhaltiges Kuchenbuffet mit Köstlichkeiten aus allen neun Pfarreien für die Gäste bereit.

 

Mit einer Vesper am Nachmittag in der Pfarrkirche wurde der gelungene Festtag abgerundet.

 

Viele, viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus dem ganzen Pfarrverband haben mitgeholfen und dazu beitragen, dass dieses Fest so gelungen und gut verlaufen ist. Auch dies ist ein Verdienst unserer Jubilare, in besonderer Weise BGR Gabriel Kreuzer, der den Pfarrverband in seiner heutigen Form geführt und geformt hat und immer wieder Menschen zum Mitmachen „zu Gottes Ehre“ ermutigt hat.

 

Seniorenausflug Vilslern

An einem sonnigen Herbsttag machten sich die Vilslerner Senioren auf in die Heimat von Kaplan Thomas Weinzierl in den Landkreis Fürstenfeldbruck. Nach einer Messfeier und Führung in der ehem. Klosterkirche Fürstenfeld fuhr man zum Mittagessen nach Hattenhofen. Nächstes Ziel war die frisch renovierte Heimatpfarrkirche von Kaplan Weinzierl in Egenhofen. Die kurze Andacht wurde musikalisch von der Freizeitmusi mitgestaltet. Auf dem Heimweg machte man noch Halt in einem Bauernhofcafe bei Markt Indersdorf

Neuer Seelsorger im Pfarrverband

Liebe Gemeinde,

 

mein Name ist Robert Kobilke und ich bin seit Anfang  September dieses Jahres als Seelsorger in ihrem Pfarrverband tätig. Ursprünglich komme ich aus dem schönen Allgäu, habe mich aber nach meinem Studium in Eichstätt für die Diözese München-Freising entschieden. Das erste Jahr meiner Assistenzzeit habe ich im Pfarrverband Ampfing verbracht. Nun freue ich mich darauf, in einem so großen Pfarrverband wie Velden meinen Berufseinstieg abzuschließen und sie alle, die hier wirken, kennen zu lernen. Dabei möchte ich mitwirken an einem offenen  und gelingenden Miteinander im Sinne Dietrich Bonhoeffers, der unsere christliche Motivation  mit einem Satz auf den Punkt gebracht hat: 

 

Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren,   daß man für andere Menschen etwas sein kann.‘

        

sommerliche Grüße aus Tansania

 

 

 Liebe Freunde und Helfer, Unterstützer und Bekannte,

 

„aller Anfang ist schwer“ lautet ein uns allen bekanntes Sprichwort, das auch hier in Afrika gilt. Damit die St. Clare Clinic in Mwanza den Sprung von einer beeindruckenden Baustelle zum laufenden Betrieb eines Krankenhauses mit stationärer Versorgung schafft, brauchen wir verstärkt eure Hilfe!

 

Nicht nur in der Politik gibt es nämlich ein Sommerloch, sondern auch bei den jährlichen Spendeneingängen. Der weihnachtliche Geldsegen von vielen privaten Spendern, den Hilfsorganisationen z.B. den Sternsingern oder Missio, sowie die Spenden-anstatt-Weihnachtsgeschenke-zu-kaufen-Aktionen erreichen unseren Missionar erst im neuen Jahr.

 

Je länger sich jedoch die Eröffnung der Klinik hinauszögert, desto länger muss Father Thomas darauf warten, dass sich die St. Clare Clinic selbst trägt und nicht mehr ausschließlich von Spenden abhängig ist.

 

Nachdem die Inspektion des örtlichen Distrikts für die Registrierung der Klinik beim tansanischen Staat stattgefunden hat, warten Thomas und sein Team auf die vier Container, die teilweise das Land schon erreicht haben. In den zwei Containern, die uns die Sammelzentrale in Laupheim organisiert hat, befinden sich 80 Betten und in den Wasserburger Containern medizinische Geräte und viel Material, das für die Innenausstattung der Klinik notwendig ist. Davor müssen jedoch noch ein paar infrastrukturelle Nacharbeiten über die Bühne gehen, Möbel angefertigt, die Container beim Zoll ausgelöst und nebenbei wollen die Arbeiter natürlich bezahlt werden.

Den gesamten Rundbrief können sie unten anklicken und lesen.

   
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Sommerrundbrief über die St. Clare Clinic in Mwanza
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Mariä Himmelfahrt in Mariaberg

Wie alle Jahre wurde das Fest Mariä Himmelfahrt in Mariaberg gefeiert. Vor der Kirche wurde ein prächtiger Altar aufgebaut und der Kirchenchor sowie eine Bläsergruppe umrahmten den festlichen Gottesdienst. Es drängen sich viele um die kleine Kirche um gemeinsam dieses Sommerfest zu begehen. Nach dem Gottesdienst lud die Feuerwehr Ruprechtsberg noch zum geselligen Feiern ein, so dass dieses Fest gut ausklingen konnte.

Mit vielen schönen Eindrücken wieder daheim

Nach einer heißen Woche sind unsere Ministrantinnen und Ministranten wieder zurück im Pfarrverband. Gemeinsam haben sie vieles erlebt und gesehen. Besonders beeindruckend waren die Gottesdienste in kleiner Gruppe, etwa in den Katakomben und auch der große Abschlussgottesdienst mit dem Kardinal in Sankt Paul. Es gab aber auch noch vieles mehr zu entdecken, die italienische Küche, das Meer bei Ostia und das unvergleichliche Flair der ewigen Stadt Rom. Einer der Höhepunkte war am Dienstag die Begegnung mit Papst Franziskus auf dem voll besetzten Petersplatz.

Ministranten treffen Papst Franziskus

Gemeinsam mit 70 000 anderen Ministranten haben sich Ministrantinnen und Ministranten aus unserem Pfarrverband nach Rom aufgemacht.

Verabschiedung des Pfarrverbandsratsvorsitzenden

Pfarrverbandsratsvorsitzender Edi Poschinger verabschiedet
Wechsel im Pfarrverbandsrat  Velden

Eine Ära geht zu Ende. 32 Jahre war Edi Poschinger im Pfarrverband  Velden im Pfarrverbandsrat tätig, davon brachte er sich 25 Jahre als Pfarrverbandsvorsitzender ein.
Am Sonntag fand unter Beteiligung zahlreicher Gläubiger  in der Pfarrkirche der Gottesdienst mit Pfarrer Tobias Rother und den Konzelebranten Pfarrer Gabriel Kreuzer i.R. und Pfarrer Georg Prösl i.R. für den gesamten Pfarrverband statt mit der Verabschiedung und Würdigung der Verdienste von Edi Poschinger in der Pfarrei.
Pfarrer Rother erinnerte in seiner Dankesrede an die Worte von Herrn Poschinger bei seiner Einführung als Pfarrer in Velden. Edi Poschinger nahm damals die Stele mit Raphael und Tobias  von Bildhauer Brenninger als Bild für die Zukunft des neuen Priesters. Raphael steht hinter Tobias und beschützt ihn und er wünschte Pfarrer Tobias Rother in Anlehnung an die Namensgleichheit mit Tobias, er möge Leute finden, die ihn in der Zukunft unterstützen und tragen. Und dieses Bild möchte er heute für Edi Poschinger wieder aufnehmen, denn er hat in den letzten 25 Jahren ein großes Seelsorgeteam unterstützt, war Wegbegleiter und Helfer. Außerdem fallen ihm  zu  Edi Poschinger die „4 F“ ein, die für Feste, Fahrten, Fotos und Feiern stehen. Herr Poschinger fand immer einen Grund Feste zu feiern,  organisierte Fahrten und verstand es mit Begeisterung andere mitzunehmen und auch viel Neues auszuprobieren. Er hat bei vielen Veranstaltungen fotografiert und sich dabei dezent im Hintergrund gehalten. Feiern war ihm sehr wichtig, doch steht Feiern nicht nur für Frohsinn, sehr wichtig ist ihm die Feier der Liturgie, er ist auch Obmann der Marianischen Männerkongregation, und es steckt ein tiefer Glaube in allem was er macht. Erfreulicherweise bleibt uns Herr Poschinger als Pfarrgemeinerat erhalten und wir können weiterhin auf seine Unterstützung und großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Pfarrer Tobias Rother bedankte sich herzlich für sein Wirken in der Pfarrei und führte ein Zitat von Ignatius von Loyola an: „Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machen könnte, wenn sie sich ihm zur Verfügung stellen würden.“
Pfarrer Rother verabschiedete Edi Poschinger mit den Worten: „Er hat aus ihnen vieles gemacht, weil sie sich uns zur Verfügung gestellt haben und dafür ein großes Dankeschön.“
Nach großem Applaus der Kirchenbesucher dankte die Nachfolgerin Pfarrverbandsvorsitzende Hildegard Köck dem scheidenden Vorsitzenden. Mit seinem unermüdlichen Einsatz hat er das kirchliche Leben in Velden und im gesamten Pfarrverband mit geprägt.  Edi Poschinger schuf gute Voraussetzungen auf dessen Grundlagen der neue Pfarrverbandsrat mit seiner Arbeit beginnen kann. Hildegard Köck bedankte sich für seine Bereitschaft, dass er für so viele Jahre Verantwortung im Pfarrverbandsrat übernommen hat und für den hierfür großen notwendigen Zeitaufwand. Ebenso geht der Dank an seine Frau Inge,  die oft viel Rücksicht nehmen musste. Von Pfarrer Rother und Hildegard Köck wurde an Edi und Inge  Poschinger als Dank und kleine Anerkennung je ein  Essensgutschein und ein Gutschein für Theaterkarten im Theater an der Rott überreicht.
Herr Poschinger bedankte sich zum Abschied für das Präsent und die gute Zusammenarbeit und wünschte dem neuen Pfarrverbandsrat für die Zukunft weiterhin alles Gute.   

Kaffeetrinken und Gutes tun

Bei  strahlendem  Wetter wurde am Sonntag  den Kirchenbesuchern  nach dem Verbandsgottesdienst in Velden ein „Kirchenkaffee“ angeboten. Vor dem Aufgang zum Kirchturm konnten die Gottesdienstbesucher  fair gehandelten Bio-Kaffee bei  einem gemütlichen Beisammensein und einem kleinen „Ratsch“  kostenlos probieren. Es wurden auch fair gehandelte Produkte aus dem Eine-Welt-Laden aus Vilsbiburg angeboten, wie verschieden Kaffeesorten (stark, schwach, Espresso, koffeinfrei, Bohnen, gemahlen …), Tee (schwarz, grün, Früchte…), Schokolade und andere Süßwaren.
Viele Kirchenbesucher nahmen das Angebot an und probierten den Kaffee. Der Geschmack und das angenehme Mundgefühl des Kaffees überzeugte die Besucher von der Qualität dieses Kaffees.
So wurde auch gleich ein Päckchen Kaffe gekauft und diverse Schokoladesorten und Süßwaren fanden ihre Abnehmer.  Das Kirchenkaffee entstand aus einem Projekttag des Pfarrverbandssrats mit Pfarrgemeinderatsmitgliedern, die sich auch für die Organisation verantwortlich zeigen.
Fairer Handel steht für partnerschaftliche und verlässliche Handelsbeziehungen, stellt die Menschen in den Mittelpunkt, fördert soziale Gerechtigkeit und den schonenden Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen. „Durch den fairen Handel wird die Welt nicht von heute auf morgen gerechter und besser. Aber er macht Hoffnung, dort und hier. Und die können wir brauchen“, sagt Erhard Eppler, der ehemalige Entwicklungshilfeminister.

Pferde helfen kranken Kindern

Im Herbst vergangenen Jahres veranstalteten die Pfarreien Velden und Gebensbach einen Leonhardiritt von Gebensbach nach Erlach und zurück. Viele prächtige Kutschen nahmen teil und viele Leute standen bei strahlendem Wetter am Straßenrand und schauten zu. Der Erlös aus dem Kaffee-, Getränke- und Kuchenverkauf wurde nun gespendet.
Das Organisationsteam beschloss, die Summe von 500 Euro an den „gemeinützigen Verein "Therapeutisches Reiten - Pferde helfen behinderten Kinder e.V."  Taufkirchen/Vils  zu spenden.

Vor kurzem trafen sich Pfarrer Tobias Rother und Hildegard Köck von der Pfarrei Velden, Marion Söll von den Rosserern sowie  Katharina Mergenthaler (Kassier) und Birgit Schöffberger (Schriftwart) vom gemeinnützigen Verein zur Spendenübergabe in Erlach.
Beide Damen vom Verein für therapeutisches Reiten zeigten sich sehr erfreut über die Spende und berichteten darüber, wie gut den Kindern diese Reitstunden tun.  Das  Ziel ist die Förderung behinderter Kinder durch therapeutisches Reiten (Hippotherapie).Die Hippotherapie ist eine medizinisch- krankengymnastische Behandlungsform, bei der die Bewegungen des Pferdes genutzt werden, um unter gezielter Anleitung blockierte Bewegungsabläufe bei Kindern positiv zu beeinflussen. Kinder, die mit einem Pferd arbeiten, bauen zu diesem eine Beziehung auf und erhalten Zuwendung. Zudem ist es für sie ein Erlebnis, auf dem Rücken der Pferde ganz groß zu sein und den Eltern ihre Fortschritte zu zeigen.
Da sich die Krankenkassen  im Laufe der Gesundheitsreformen seit 1996 komplett aus der Bezahlung der ärztlich verordneten Hippotherapie zurückgezogen haben und die Eltern somit gezwungen wurden, entweder auf die Therapie zu verzichten oder sie selbst zu finanzieren, sind Spenden hier immer sehr willkommen.
Momentan sind gerade einige Plätze für Reitstunden frei, näheres kann über den Verein erfragt werden.

 

Patrozinium in Gebensbach mit Ministrantenaufnahme- und Verabschiedung

Die Pfarrei Gebensbach feierte ihren Kirchenpatron, den Heiligen Ulrich, mit einem festlichen Gottesdienst, der vom Kirchenchor musikalisch umrahmt wurde. Kaplan Weinzierl ging in seiner Predigt auf das Leben des Heiligen ein, der, wie es im Festevangelium heißt, fest mit Jesus verbunden war. Auch wir sollen mit Jesus verbunden sein, ihm nachfolgen wie der Heilige Ulrich und so Frucht bringen in dieser Welt. Im Gottesdienst wurde Franziska Huber als neue Ministrantin aufgenommen und Sebastian Aigner und Sebastian Aigner mit Dankesworten von Kaplan Weinzierl und Applaus aus dem Ministrantendienst  verabschiedet.

Minifußballturnier

Am 07.07.2018 fand das erste Minifußballturnier des Pfarrverbandes auf dem Fußballplatz in Gebensbach statt. 7 Mannschaften aus den Pfarreien des Pfarrverbandes traten mit großem Elan erst in den Gruppenspielen, dann im Halbfinale und im Finale gegeneinander an. Die Mannschaft Velden II konnte schließlich den von Pfarrer Rother gestifteten Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Alle waren sich am Ende einig, dass es nicht das letzte Fußballturnier gewesen sein soll.

 

Firmung in Velden

An einem sonnig strahlenden 05.07. wurde in der Pfarrkirche St. Peter in Velden für den ganzen Pfarrverband das Sakrament der Firmung gefeiert. 65 junge Christen empfingen durch Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger das Firmsakrament und damit die Stärkung mit dem Heiligen Geist. Der feierliche Gottesdienst wurde von dem Firmprojektchor unter der Leitung von Rosmarie Thum musikalisch umrahmt. Die Firmlinge bereiteten sich in 8 Gruppen unter der Leitung von den Firmgruppenleitern und Kaplan Thomas Weinzierl über Monate intensiv auf ihren großen Tag vor. Die Feier klang aus mit einem Stehempfang im Pfarrheim, wo viele die Gelegenheit nutzten, mit dem Weihbischof ins Gespräch zu kommen.

Patrozinium und Pfarrfest in Velden gefeiert – Ruhestandspfarrer Kreuzer seit 60 Jahren Priester

Zum Namenstag der Apostelfürsten Petrus und Paulus feierte am vergangenen Samstag die Kirche das Patrozinium. Der Hochaltar der Veldener  Pfarrkirche zeigt an zentraler Stelle eine figurenreiche Szene der Schlüsselübergabe an den Apostel Petrus, dem unsere Kirche geweiht ist. Die Pfarrgemeinde versammelte sich am Samstag um 19 Uhr zum feierlichen Gottesdienst im Pfarrgarten, in dem fleißige Hände mit der Mesnerin den Altar und Sitzgelegenheiten aufgebaut hatten. Der Blick der Gottesdienstbesucher zum Altar umfasste die von der Abendsonne eingerahmte erhebende Pfarrkirche St. Peter. Mit dem Einzug der Geistlichkeit, Pfarrer Tobias Rother, Pfarrer Gabriel Kreuzer i .R., Diakon Uli  Hümmer und den Ministranten begann die würdige Eucharistiefeier,  musikalisch begleitet vom „Veld`ner  Blechhaufa“.

 

Pfarrer Rother beschrieb  in verständlichen Beispielen das Verhältnis von Jesus zu Petrus. Jesus sucht nicht nach Rang, Reichtum oder Schönheit den Menschen aus dem er seine Kirche übergeben will, nein, es ist Petrus ein einfacher Fischer. Jesus schaut in das Herz und die Seele und er  weiß um die Hingabe und absolute Treue von Petrus zu ihm. Petrus bekommt von Jesus die Schlüssel des Himmels anvertraut. Jesus  vertraut Petrus nicht nur, er traut ihm auch etwas zu und dieses Vertrauen trägt unsere Kirche. 

 

Nach dem festlichen Gottesdienst überbrachten Pfarrgemeinderats- und Pfarrverbandsvorsitzende Hildegard Köck und Kirchenpfleger Sepp Granich Pfarrer Gabriel Kreuzer zum 60-jährigen Pristerjubiläum ihre Glückwünsche sowie die der Gremien  und überreichten ein kleines  Präsent. Die Feier des Pfarrverbandes  zu diesem eindrucksvollen   Priesterjubiläum wird zum Erntedank am Sonntag, den 7. Oktober, stattfinden.

 

Zum feierlichen Abschluss wurde aus vollem Herzen die Bayernhymne  gesungen. Sie ist „ein

 

Gebet, in dem für die Heimat, für den Erhalt dieser Heimat und für die Menschen hier der Ruf zu Gott erklingt“.

 

Nach dem Gottesdienst  lud Pfarr Tobias Rother zum Pfarrfest gemäß dem Motto „Kirch` und

 

Leberkäs`“ ein. Dank des angenehmen Wetters konnte  das vom Pfarrgemeinderat vorbereitete Fest  im Pfarrgarten gefeiert werden.  Zahlreiche Gäste ließen sich Leberkäse, Kartoffelsalat und Getränke munden. Das Fest  begleitete weiter musikalisch „Da Veld`ner Blechhaufa“ und die Besucher genossen in bester Stimmung den Abend.  

 

50 Jahre Musik zur Ehre Gottes

50 jähriges Organistenjubiläum von Josef Liebl, Gebensbach

 

Herr Pfarrer Rother überraschte am Pfingstmontag Josef Liebl während einer vom Kirchenchor umrahmten feierlichen Maiandacht zu seinem 50 jährigen Organistenjubiläum. In seiner Ansprache verband Pfarrer Rother die Kirchenmusik, und auch die Pfeifen der Orgel mit dem Pfingstfest. Damit die Orgel auch erklingt braucht es einen Organisten.  Damit leitete Herr Pfarrer Rother auf das Jubiläum von Herrn Liebl über, dankte ihm für 50 Jahre Engagement und Einsatz und überreichte ihm stellvertretend eine Urkunde vom erzbischöflichen Ordinariat München. PGR-Vorsitzender Michael Kreisel bedankte sich ebenfalls bei Herrn Liebl. Die Mesnerin Anneliese Huber übergab Herrn Liebl eine eigens für ihn selbstgestaltete Kerze. Stellvertretend für den Kirchenchor Gebensbach übergab ihm Marianne Zuhr ein Fotobuch mit allen Chormitgliedern und einen Gutschein für eine Ballonfahrt. Maria Huber, die Schwester von Josef Liebl, erzählte auf humorvolle Weise, wie ihr Bruder zum Klavier- und Orgelspielen kam und wusste auch von einigen Anekdoten aus den letzten 50 Jahren zu berichten. Nach der Maiandacht richtete der Kirchenchor einen Stehempfang aus, zu dem alle eingeladen waren.

 

Fronleichnam

Blumenteppich aus der Pfarrei Neufraunhofen
Blumenteppich aus der Pfarrei Neufraunhofen

Mit viel Arbeit und Herzblut wurden die Fronleichnamsprozessionen in unserem Pfarrverband vorbereitet und durchgeführt. Blumenteppiche wurden gestaltet, Musikstücke einstudiert, es wurde viel organisiert und gearbeitet ..

Allen ein herzliches Vergelts Gott für ihr Tun.

Ministrantenausflug Erlebnisberg "Hocheck"

Ein vollbesetzter Bus mit Ministranten aus dem Pfarrverband und der Begleitung von Diakon Uli Hümmer, Kaplan Thomas Weinzierl und den Oberministranten machte sich an einem zuerst sehr durchwachsenen Ferientag auf zum Erlebnisberg Hocheck in Oberaudorf. Dort angekommen ging es mit der Sesselbahn nach oben zum Hochseilgarten. Dann hatte auch das Wetter ein einsehen und es blieb trocken, es kam sogar die Sonne raus. In zwei Gruppen konnten die Minis den Hochseilgarten durchklettern und in Teamspielen ihre Sozialkompetenz trainieren. Dabei ging es darum, achtsam auf die anderen zu sein, zusammenzuarbeiten und auf die anderen zu hören. Den kröndenden Abschluss bot die Talfahrt mit der Sommerrodelbahn, bevor sich alle noch mit einem Eis stärkten und dann die Heimfahrt in den Pfarrverband angetreten wurde.

Erste feierliche Maiandacht mit Diakon Fabian Köck

Am Abend des Pfingstsonntags feierte Diakon Fabian Köck mit Gläubigen aus dem Pfarrverband seine erste feierliche Maiandacht in der Veldener Pfarrkirche. Wie den Lufthauch, der seine Qüerflöte zum Tönen bringt verglich er den Hl. Geist, der in jedem Menschen, wenn er ihn nur einlässt, seine Kraft und Gaben zum Wirken bringt.

Pfr Tobias Rother begrüßte den jungen Diakon in der Heimatpfarrei und übergab ihm eine Stola als Geschenk des PV. Im Anschluss an die Maiandacht spielte die Bläsergruppe der Firmlinge beim Stehempfang vor der Kirche einige Musikstücke auf. Viele gratulierten zur Diakonweihe und nutzten  den Stehempfang zu einem Gespräch mit Fabian.