100 Jahre Pauluszell - Hämmern, schätzen, kneippen und viel Spaß

Bei wunderbarem Spätsommerwetter wurde das Spielefest für Familien und Kinder, das die
Pfarrei Pauluszell im Rahmen des 100 jährigen Pfarreijubiläums organisiert hatte rund um
die Kneippanlage und den Fußballplatz abgehalten.
 
Mehr als 30 Familien, mit insgesamt rund 100 Teilnehmern, freuten sich über einen gelungenen Nachmittag bei Spiel und Spaß. Nachdem es in diesem Jahr kein offizielles Ferienprogramm gab, sahen viele den Nachmittag als einen kleinen Ersatz.
 
Am Start bekam jeder einen Stempelpass. Schon konnte man von Station zu Station gehen und
sich bei den 10 verschiedenen Stationen jeweils einen Stempel als Belohnung abholen.
 
So manch einer der kleinen Teilnehmer hatte beispielsweise ganz schön Mühe den Nagel in das dafür vorgesehende Holzstück einzuhämmern.
Bei Spüllappen oder Dosen werfen, war genauso wie beim Eierlauf etwas Geschicklichkeit gefragt.
 
An anderen Stationen wurde geschätzt, das Gedächtnis trainiert oder mit dem Fußball möglichst
weit geschossen.
Der Kneippverein, der sich an der Veranstaltung beteiligte, zeigen den Teilnehmern wie man eigentlich richtig kneippt und so probierten die Kinder gleich den Storchengang aus.
 
Wer alle Stationen durchlaufen hatte und fleißig Stempel gesammelt hatte, konnte sich am Ende ein Eis zur Belohnung abholen und das hatte man sich bei dem Sommerwetter redlichverdient.

Patrozinium in Mariaberg

Am 15. August fand vor der Kirche in Mariaberg der Gottesdienst zum Patrozinium statt. Viele waren gekommen um gemeinsam zu beten und zu feiern. 

Skapulierfest und Ministrantenaufnahme Hinterskirchen

Abbildung 1. Reihe: Die neuen Ministranten, Vitus Berndl, Emma Ippenberger, Theresa Unterreithmeier und Magdalena Eglhuber
Abbildung 1. Reihe: Die neuen Ministranten, Vitus Berndl, Emma Ippenberger, Theresa Unterreithmeier und Magdalena Eglhuber

Skapulierfest mit vier neuen Ministranten

 

 

 

Hinterskichen.  Am Sonntag wurde in der Kirche Mariä Himmelfahrt das Skapulierfest gefeiert. Pfarrer Tobias Rother und Diakon Uli Hümmer zogen feierlich in die Kirche ein. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Rosmarie Thum mit einem Teil des Kirchenchors.

 

In der Predigt machte Pfarrer Tobias Rother deutlich, dass Jesus selbst nie Urlaub macht oder eine Pause braucht, er ist immer für uns da. Jesus schaut auf uns und hilft uns, egal wie groß oder klein die Probleme jedes Einzelnen auch sind.

 

Nach der Predigt wurden die vier neuen Ministranten, Vitus Berndl, Magdalena Eglhuber, Emma Ippenberger und Theresa Unterreithmeier von Diakon Uli Hümmer in den Kreis der Messdiener aufgenommen. Die Neuen wurden von vier älteren Ministranten eingekleidet. Anschließend erhielten sie aus den Händen von Diakon Uli Hümmer die geweihte Ministranten-Plakette.

 

Am Ende des Gottesdienstes wurden die vier Erstkommunikanten von Pfarrer Tobias Rother in die Skapulierbruderschaft aufgenommen und erhielten das Skapulier, welches eine spezielle Bedeutung hat. Sein Träger stellt sich damit unter den besonderen Schutz der Mutter Maria.

 

Erstkommunion Vilslern

Erstkommunion in Jettenstetten

Erstkommunion in Gebensbach

Brotbacknachmittag der Vilslerner Kommunionkinder

Die Kinder haben sich gegen 14.30 Uhr bei uns zu Hause (Christina Weiß) getroffen, um gemeinsam einen Brotkranz als Zeichen für die Gabenbereitung (Brot & Wein) zu backen.
Es war ein sehr schönes Treffen für die Kinder, da es in diesem Jahr ansonsten eh keine Möglichkeit gab, sich in gemeinsamen Gruppenstunden zu sehen!
Die Kinder erwarten nun sehr aufgeregt ihren großen Tag am18. Juli, um in der Pfarrkirche St. Ulrich zum ersten Mal das Brot des Herrn zu empfangen!

Erstkommunion in Velden

Ein besonderes Fest in einer besonderen Zeit

 

„Vertrau mir, ich bin da“, mit diesem Thema haben sich die Erstkommunionkinder aus der Pfarrei Velden auf „das große Fest“ vorbereitet.

 

 

 

Bedingt durch die Pandemie konnte die Kommunionvorbereitung in diesem Jahr nur sehr eingeschränkt stattfinden.

 

Die Kinder sind in den letzten Monaten einmal in der Woche zu Weggottesdiensten in der Pfarrkirche in Velden zusammengekommen und wurden hier, und im Religionsunterricht in der Schule auf die Erstkommunion vorbereitet.

 

 

 

13 Kinder aus der Pfarrei Velden traten, aufgeteilt in zwei Gruppen, am vergangenen Samstag und Sonntag zum ersten Mal an den Tisch des Herrn.

 

 

 

Die Kinder waren aktiv in den Gottesdienst miteingebunden und trugen Kyrierufe, Lesung und Fürbitten sehr selbstbewusst vor.

 

 

 

In seiner kindgerechten Predigt ermutigte Pfarrer Rother die Erstkommunikanten, doch darauf zu vertrauen, dass Gott immer da ist und seine schützende Hand auf jeden Einzelnen legt. „Ist das nicht ein tolles Gefühl, wenn ich weiß, dass ich nicht allein bin, ganz gleich in welcher Situation ich gerade bin.“, so Rother.

 

 

Nach der Erneuerung des Taufversprechens durften die Kinder das erste Mal den „Leib des Herrn“ empfangen.

 

 

 

Am Ende des Gottesdienstes gratulierte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hildegard Köck den Kindern und überreichte jedem symbolisch eine Sonnenblume. „Die Sonnenblume streckt sich immer so, dass sie Kontakt zur Sonne halten kann. Ich wünsche euch, dass ihr immer Kontakt zu Gott halten könnt.“

 

 

 

Besonders freute es die Kinder, dass ihre Klassenlehrerinnen und die Religionslehrerin gekommen waren, um den Festtag mitzufeiern.

 

 

 

Mit rythmischen Liedern wurden die beiden Festgottesdienste musikalisch umrahmt.

 

 

 

Am Nachmittag traf man sich noch einmal zu einer Dankandacht in der Pfarrkirche, bei der auch die mitgebrachten Geschenke und Andachtsgegenstände gesegnet wurden.

 

100 Jahre radeln

Am 1. Juli 1921 wurde Pauluszell zu einer eigenständigen Pfarrei und deshalb wollen wir heuer den 100 Geburtstag feiern. Mit am besten kann man die Pfarrei Pauluszell, mit ihren prächtigen alten Kirchen und der schönen Landschaft zu Fuß oder mit dem Fahrrad erleben. Deswegen haben sich Jugendliche aus der Pfarrei eine  Fahrradtour durch die Pfarrei überlegt. Um das ganze etwas unterhaltsamer zu machen, ist die Rundfahrt wie eine Bildersuchfahrt gestaltet. Die Route findet Ihr auf der Karte ganz am Ende. Der Weg führt zumeist über kleine Straßen, aber auch über etwas holprige Waldwege. Er startet in Münster mit der Nr. 1 und endet auch wieder hier, ihr könnt aber auch an jeder anderen Stelle einsteigen. An den schwierigen Stellen haben wir Markierungen aufgestellt. Für den Weg braucht man mit etwas Zeit für die Beantwortung der Fragen ca 1:30h. Aber ihr könnt Euch Zeit lassen und auch mal rasten an der Kneippstation oder an einem der vielen Banklerl am Weg. Gerne kann man die Tour auch in Etappen an unterschiedlichen Tagen befahren. Ihr habt bis zum 26. September Zeit. Entlang des Weges haben wir an verschiedenen Stellen Bilder gemacht. Hier gilt es dann eine Frage zu beantworten. Mal ist es einfach, mal muss man etwas überlegen. Zusätzlich gibt es noch bei jeder Kirche einen Stempel für die Lösungsseite. Die Antworten müsst ihr dann auf der Lösungseite eintragen und später im Pfarrbüro oder in der Pfarrkirche Pauluszell einwerfen. (Namen nicht vergessen!). Zu gewinnen sind drei Velden Gutscheine im Wert von je 20 Euro. Bei der Feier in Münster werden die Gewinner dann gezogen. Gewinnen kann nur, wer selber da ist oder einen Vertreter schickt. 

Wir können für die Fahrt keine Haftung übernehmen, also bitte haltet euch alle an die Straßenverkehrsordnung und fahrt vorsichtig. 

Wir wünschen Euch eine gelungene Fahrt und viel Spaß mit unserem Bilderrätsel.

 

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Wegbeschreibung und Bildersuchfahrt
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Pauluszeller Jugendliche haben schon mal die Stationen aufgebaut und sind alles abgefahren.

Firmung 2021

„Atme in uns, brenne in uns, wirke in uns, Heiliger Geist“

 

Vergangenen Freitag empfingen 66 junge Christinnen und Christen aus dem ganzen Pfarrverband Velden durch H.H. Weihbischof Bernhard Haßlberger das Sakrament der Firmung.

 

 Coronabedingt fanden gleich drei Firmgottesdienste über den Tag verteilt statt.

 

 Auch die vorangegangene Firmvorbereitung war von der Pandemie geprägt und wurde in Mitleidenschaft gezogen. So konnten einzelne Termine wie der Jugendkreuzweg und das Firmwochenende und andere Aktionen, von denen eine Firmvorbereitung eigentlich lebt, nicht stattfinden.

 

 

 

 

Trotz allem, oder gerade, weil es derzeit besonders für die Jugendlichen schwierig ist, und alles „unter erschwerten Bedingungen“ stattfinden muss, wie es Weihbischof Haßlberger treffend formulierte, will der Geist Gott in den jungen Menschen wirken. Die Firmung ist dazu Stärkung.

 

 

 

 

Weihbischof Haßlberger verglich das Leben der Firmlinge mit einem Haus: „Jeder baut am Haus seines Lebens. Ihr seid beim Bau gerade mittendrin. Das Fundament ist bereits gelegt. Nun geht es daran ein gutes, festes Gebäude darauf zu erstellen. Ein besonderer Baustoff dafür ist die Liebe. Gott will bei deinem Haus das Dach sein. Er hält seine schützende Hand über dich.“

 

 

Nach dem Glaubensbekenntnis und der Erneuerung des Taufversprechens wurden die Namen der Firmbewerber vorgelesen.

 

Danach trat jeder einzeln, zusammen mit dem Paten nach vorne.

 

 

 

Mit den Worten „Sei besiegelt durch den heiligen Geist. Der Friede sei mit dir.“ spendete Weihbischof Haßlberger den jungen Christen das Sakrament der Firmung.

 

 

 

 

 

 Rosmarie Thum war für die musikalische Gestaltung auf der Orgel zuständig. Um die Gottesdienste einzigartig und der einmaligen Feier angemessen zu gestalten, waren bei jeder der drei Firmfeiern Eltern und Angehörige als „kleiner Chor“ mit von der Partie.

 

Den Abschluss bildete jeweils das Te Deum – Großer Gott wir loben dich.

 

 

 

Als Verantwortlicher für die Firmvorbereitung dankte Gemeindereferent Robert Kobilke den 14 jungen Firmgruppenleitern in besonderer Weise, die sehr engagiert und motiviert bei der Sache waren.

 

 

 

Die neugefirmten Jugendlichen bekamen am Ende des Gottesdienstes eine Firmurkunde überreicht.

 

Erstkommunion in Hinterskirchen

Abbildung von links nach rechts: Vitus Berndl, Theresa Unterreithmeier, Emma Ippenberger, Magdalena Eglhuber zusammen mit Pater Cleetus
Abbildung von links nach rechts: Vitus Berndl, Theresa Unterreithmeier, Emma Ippenberger, Magdalena Eglhuber zusammen mit Pater Cleetus

Vier Kinder feierten ihre Erstkommunion in der Kuratie

 

 

 

Hinterskirchen. Bei strahlendem Sonnenschein traten am Sonntag Vitus Berndl, Magdalena Eglhuber,  Emma Ippenberger und Theresa Unterreithmeier zum ersten Mal an den Tisch des Herrn.

 

Nachdem sie sich bereits seit einigen Monaten durch den Kommunionunterricht, den Besuch der Weggottesdienste in Velden, das gemeinsame Kerzenbasteln mit Elisabeth Hauer, sowie einer Kirchenbesichtigung in Hinterskirchen auf diesen großen Tag vorbereitet haben, war es nun endlich soweit.

 

In der festlich geschmückten Himmelfahrts-Kirche begleitete Rosmarie Thum auf der Orgel den Gottesdienst mit fröhlichen Liedern. Gemeinsam zogen Diakon Uli Hümmer, Pater Cleetus und die Erstkommunikanten in die Kirche ein. Sie gestalteten den Gottesdienst mit Kyrierufen, Lesung und Fürbitten mit.

 

Zu Beginn der Predigt erzählte Pater Cleetus den Kinder einen Witz. Er handelte von drei Pfarrern, alle sitzen zusammen in einem Boot beim Angeln. Der 1. Pfarrer verliert seine Angel, steigt aus dem Boot, geht über das Wasser und holt sich die Angel zurück, genauso macht es auch der 2. Pfarrer, als ihm dass gleiche passierte. Nun war der 3. Pfarrer an der Reihe, er verlor ebenfalls seine Angel und wollte es genauso probieren, doch er ging im Wasser unter. Die beiden anderen lachten und sagten, vielleicht hätten wir ihm doch sagen sollen, dass unter der Wasseroberfläche Steine versteckt sind, auf denen wir laufen konnten.

 

Jesus gibt uns solche Steine als Hilfestellungen im Leben.

 

Pater Cleetus bezog die Kinder immer wieder persönlich mit ein und vermittelte ihnen drei wichtige Punkte.

 

Sie sollen Jesus rufen und ihm zuhören, ihm dann das Vertrauen von ihrer Seite entgegenbringen und anschließend dabei bleiben, damit sie Jesus nicht als Ziel aus den Augen verlieren.

 

Nach der Erneuerung des Taufversprechens und dem Entzünden der Kommunionkerzen durch die Kommunionmütter, empfingen die Kinder zum ersten Mal den Leib des Herrn.

 

Anschließend wurden den Kindern ihre Kommunionkerzen überreicht, und zusammen zogen Diakon Uli Hümmer, Pater Cleetus, die Ministranten und Erstkommunikanten wieder aus der Kirche aus.

 

Die Kinder freuten sich sehr, dass ihre Religionslehrerin Frau Häusler den Gottesdienst gemeinsam mit Ihnen feierte.

Am Nachmittag versammelten sich die Kinder mit ihren Angehörigen noch zu einer Dankandacht, um den Festtag feierlich zu beschließen. Dabei wurden von Diakon Uli Hümmer Kettchen, Gotteslob und andere Erinnungsgegenstände geweiht. Außerdem erhielt jedes Kind ein Bronzekreuz als Geschenk, welches ebenfalls gesegnet wurde.

100 Jahre Pauluszell

Ein Geburtstag, der gefeiert werden muss!

 

An folgenden

 

Tagen werden

 

verschiedene Aktionen

 

rund um

 

„100 Jahre Pfarrei Pauluszell“

 

stattfinden:

 

 

 27.06.2021             in Niklashaag

 

 

14.30 Uhr kurze Andacht mit Kirchenführung

 

„alles in Gold“

 

16.00 Uhr musikalischer Ausklang mit Bläsern

 

Nächste Termine (Sobald wir Genaueres wissen, findet ihr hier auch die Uhrzeiten!)

 

01.08.2021             in Pauluszell

 

29.08.2021             in Gifthal

26.09.2021             in Münster

 

Außerdem wird es eine „Radltour“ geben, mit verschiedenen Rätseln, die man während der Fahrt lösen kann. 

 

Die Tour (auch zu Fuß möglich oder in Etappen), läuft den ganzen Sommer. Die Preisverleihung ist am 26.09. in Münster.

 

Kommunionkindervorstellung in Hinterskirchen

Abbildung: Dekan Tobias Rother mit den Erstkommunionkindern, Vitus Berndl, Magdalena Eglhuber, Theresa Unterreithmeier und Emma Ippenberger.

Dekan Tobias Rother mit den Erstkommunionkindern, Vitus Berndl, Magdalena Eglhuber, Theresa Unterreithmeier und Emma Ippenberger.

 

 

 

„ Ich vertraue dir“             

 

Erstkommunionkinder stellten sich vor

 

 

 

Hinterskirchen.„Ich vertraue Dir“: Unter diesem Motto stellten sich am vergangengen Pfingstsonntag die Erstkommunionkinder der Kuratie Hinterskichen vor. Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Dekan Tobias Rother die Kinder und stellte sie einzeln vor: Vitus Berndl, Magdalena Eglhuber, Emma Ippenberger und Theresa Unterreithmeier. Die Kyrierufe sowie die Fürbitten wurden von den Kindern vorgetragen.

 

Zusammen haben sie ein wunderschönes Holzschiff, passend zum Motto gebaut, welches man in der Kirche bewundern kann.

 

Das Mottolied hierzu, wurde von Andreas Unterreithmeier während des Gottesdienstes auf der Orgel gespielt.

 

Am Abend fand außerdem eine feierliche Maiandacht in der Kirche statt, die ebenfalls von den Erstkommunionkindern durch das Vortragen der Fürbitten mitgestaltet wurde.

 

Auch im schulischen Religionsunterricht werden die Kinder auf die Heilige Erstkommunion vorbereitet.

 

Die vier Erstkommunionkinder freuen sich schon, wenn sie am 27. Juni zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten dürfen.

 

Vorstellung der Erstkommunionkinder Vilslern

Maiandacht zum 25-Jährigen Bestehen der Waldkapelle Eberspoint

Neufraunhofener Erstkommunionkinder stellen sich vor

Im Vorabendgottesdienst zum Dreifaltigkeitssonntag stellten sich die drei Kinder die in diesem Jahr in Neufraunhofen erstmals zum Tisch des Herrn gehen werden, der Pfarrgemeinde Neufraunhofen vor.
Die drei Kinder, Helena von Soden Fraunhofen, Annika Strasser und Tobias Haber beteiligten sich mit Freude an der Gestaltung des Gottesdienstes.
Gemeindereferent Robert Kobilke stellte in seiner Predigt die göttliche Dreifaltigkeit sehr anschaulich dar. Gott Vater vergleicht er mit dem Bild eines gütigen alles verstehenden Vaters der über allem als
Beschützer steht.
Gottes Sohn steht mit den Menschen auf Augenhöhe - zu dem jeder mit seinen individuellen Anliegen jederzeit kommen kann. Und als dritte Gottesgestalt stellte er die unfassbare Lichtgestalt, in der jeder seinen
eigene Gottheit finden kann, vor.

Pfarrvikar Weinzierl verlässt den Pfarrverband - Verabschiedung zu Pfingsten

 

Nach fünf Jahren seelsorgerlicher Tätigkeit im Pfarrverband Velden bricht Pfarrvikar Thomas Weinzierl zum 01.06.2021 hier seine Zelt ab und wird als Pfarradministrator in der Pfarrei Inzell eingesetzt.  Die Pfarrei Inzell, gehört zum Dekanat Traunstein und zählt 3800 Katholiken.

 

Schon seit ein paar Sonntagen feierte Pfarrvikar Thomas Weinzierl in den Pfarreien des Pfarrverbandes Veldens „Verabschiedungsgottesdienste“. So hatten möglichst viele Gläubige aus den einzelnen Pfarreien die Möglichkeit, sich „coronakonform“, von Weinzierl zu verabschieden. Es waren sehr persönliche Verabschiedungen, die jede Pfarrei auf ganz individuelle Art gestaltete.

 

 

 

Am Pfingstmontag dann, fand der letzte Gottesdienst mit Vikar Weinzierl im Pfarrgarten in Velden statt. Alle Seelsorger waren zur Mitfeier gekommen.

 

Eine vierköpfige Männerschola, bestehend aus Organisten und Chorleitern des Pfarrverbandes Velden übernahm die Aufgabe den Festgottesdienst mit Gesang zu bereichern. Teile aus der „Sanct Mathias-Messe“ op 220 von Josef Gruber, brachte die kleine Besetzung in wunderbarer Weise zu Gehör. Begleitet wurde die Männerschola von Rosmarie Thum, die auch die musikalische Leitung inne hatte.

 

 

Vertreter aus allen neun Pfarreien lasen die Fürbitten.

 

In seiner Predigt blickte Thomas Weinzierl auf die vergangenen fünf Jahre zurück, in denen er zunächst drei Jahre als Kaplan, dann nach Abschluss der zweiten Dienstprüfung noch zwei Jahre als Pfarrvikar in Velden tätig war: „Ich durfte hier mithelfen etwas vom Reich Gottes sichtbar werden zu lassen und die Frohe Botschaft verkünden.“

 

Und das machte er in vielen Bereichen und Feldern, wie beispielsweise in der Zusammenarbeit im Seelsorgeteam und mit dem Pfarrbüro. Ebenso übernahm er als Hauptansprechpartner für die Pfarreien Eberspoint, Johanneskirchen und Vilslern wichtige seelsorgerliche Aufgaben dort.

 

 

Pfarrverbandübergreifend war Thomas Weinzierl zuständig für die Organisation des Ministrantenzeltlagers oder der Romwallfahrt, die Firmvorbereitung oblag drei Jahre in seinen Händen. Zudem war an der Veldener Schule vier Jahre im Schuldienst und erteilte Religionsunterricht.

 

Bei vielen ganz „normalen“ Messfeiern, bei Taufen, Hochzeiten, Erstkommunionen  und Beerdigungen begleitete er die Gläubigen im ganzen Pfarrverband Velden.

 

 

„Aus is und gor is, und schod is dass wohr is“, mit diesen Worten begann Pfarrer Tobias Rother etwas wehmütig seinen Dank an den scheidenden Priester.

 

Als kleines Geschenk übergab er Thomas Weinzierl eine Schale mit Salz: „Du sollst wie Salz sein, dass man nicht in den Speisen schmecken soll, sondern das die einzelnen Lebensmittel selbst zur Entfaltung kommen lässt. Mit deiner Hilfe, sollen sich die Menschen in deinem neuen Wirkungsbereich gut entwickeln können.“

 

Pfarrverbandsratsvorsitzende Hildegard Köck bedankte sich nach Gottesdienst in Velden stellvertretend für alle Pfarreien des Pfarrverbandes und übergab ein Erinnerungsbuch mit Grüßen und Bildern der vergangenen Jahre.

 

 

Nach abschließenden Worten meinte Pfarrer Thomas Weinzierl: „Ich gehe hier mit einem lachenden und einem weinendem Auge weg. Ein weinendes weil ich so viel gewohntes und liebgewonnenes hinter mir lasse. Ein lachendes, weil ich mich auf meine Aufgabe als Pfarrer in Inzell freue und auf das, was der Herr mit meiner Hilfe dort bewirken möchte.“

Schmetterlinge Neufraunhofen & Georgenzell

Auch die Kirchen in Neufraunhofen und Georgenzell blühen an Ostern auf. Viele Schmetterlinge wurden von fleißigen Händen gebastelt und finden sich in der Osterdeko wieder. Die Osternacht wurde von Pater Anton Dimpfelmeier sehr feierlich gestaltet und die Besuchern waren alle dankbar für diese gemeinsame Stunde.

Osternester der KLJB Seifriedswörth

Manche konnten dieses Jahr nicht so Ostern feiern, wie sie es gewohnt sind. Der Kirchenbesuch ist für manche schwierig oder gar nicht möglich gewesen, auch die gebotenen Abstände hatten ein feiern in der Familie erschwert. Da fehlt natürlich was, auch das gesegnete Essen nach der Osternacht.

 

Die jungen Erwachsenen aus der katholischen Landjugendbewegung Seifriedswörth haben sich dieses Ostern etwas einfallen lassen, damit das Osterfest trotz allem zu einem freudigen Ereignis werden kann.

 

Mit geweihten Lämmern und drei Eiern haben sie den Segen aus der Kirche direkt zu den Menschen gebracht.

 

Insgesamt wurden 36 Osternester bestellt und am Karsamstag nach dem Segen zu ausgeliefert.

 

Herzlichen Dank sagt der Pfarrgemeinderat für alle Bäckerinnen und alle, die an der Aktion mitgewirkt haben.

Ostern zum Blühen bringen

 

Kirche lebt von Bildern und Zeichen, der Glaube will in Symbolen immer wieder neu entdeckt werden und das gerade an Ostern.

 

Aufgrund der Corona-Situation sind viele dieser wertvollen Rituale nicht möglich.

 

Der Pfarrverbandsrat Velden hatte sich deshalb eine kleine Aktion für Ostern überlegt.

 

 

Ein Bild für Ostern ist seit jeher schon der Schmetterling.

 

Eine kleine Raupe verpuppt sich und wirkt wie tot, bis dann ein Schmetterling aus dem Kokon schlüpft.

Darin hat schon die frühe Kirche ein Bild für Jesus und die Auferstehung gesehen. So machten sich die Pfarreien im Pfarrverband Velden schon einige Wochen vor Ostern auf die Suche nach geeigneten großen, kahlen Ästen, die dann in den Kirchen aufgestellt wurden. 

Die Pfarrangehörigen wurden gebeten beim Basteln der Schmetterlinge mitzuhelfen, damit so eine richtige bunte Mischung entstehen konnte.

 

Es gab eine Bastelanleitung, die jeder mitnehmen und ganz einfach einen Origami-Schmetterling falten konnte.

 

Man war jedoch völlig frei und durfte selbstverständlich auch Eigenkreationen schaffen.

 

 

 

Die Kinder in der Pfarrei Pauluszell beispielsweise beteiligen sich mit allerhand verschiedenen österlichen Basteleien, die dann ebenfalls an den Strauch schmückten.

 

 

Zur Osternacht wurden die kahlen Bäumen dann „zum Blühen“ gebracht und die bunten Ästen sollen jetzt Zeichen für die Hoffnung und die Lebensfreude sein.


 

 

In seiner Ansprache erklärte Pfarrer Tobias Rother die Auferstehung mit dem Bild der Verwandlung einer Raupe in einen Schmetterling.

 

„So ist jeder Mensch hier so etwas wie Raupe, die hier auf Erden nie satt werden kann, aber dann bei Gott verwandelt wird. Im Bild gesprochen, verwandelt sie sich in einen wunderschönen Schmetterling.“,

 

so Pfarrer Rother und weiter meinte er:

 

„Und es ist wunderbar zu wissen, dass es so sein wird, dass wir auf dieses Ziel hin leben dürfen.“

 

Die Schmetterlingsbäume bleiben während der Osterzeit noch in den Kirchen stehen.