Ministrantenaufnahme in Velden

Am Kirchweihsonntag wurden in der Pfarrei St. Petrus in Velden 8 neue Ministranten eingeführt. Pfarrvikar Thomas Weinzierl erläuterte, dass an Kirchweih zwar der Weihetag des Kirchengebäudes gefeiert wird, aber ohne die lebendigen Steine - alle, die in der Pfarrei mitarbeiten - würde etwas essentielles fehlen. Auch die Ministranten üben in der Pfarrei einen wichtigen Dienst aus. Corona bedingt konnte nur eine begrenzte Anzahl der Ministranten mitfeiern, unter anderem Geschwisterkinder der neuen und die Oberministranten.

 

Der Patron der Ministranten, der Heilige Tarzisius, wurde nach dem Evangelium mit einem Rollenspiel der Gemeinde nahegebracht. Er lebte im 3. Jahrhundert und gehörte zu den verfolgten Christen in Rom. Er half den Priestern in der Gemeinde, war also ein Ministrant. Seine Aufgabe war, die Kommunion zu denen zu bringen, die den Gottesdienst nicht besuchen konnten. Auf einem solchen Botengang wurde er überfallen und umgebracht. Er zählt deshalb zu den Märtyrern und ist in der Callixtus-Katakombe in Rom bestattet. Sein Gedenktag am 15. August ist wegen dem Hochfest Mariä Himmelfahrt etwas in Vergessenheit geraten.

 

Anschließend wurden die neuen Ministranten von Pfarrvikar Thomas Weinzierl nach ihrer Bereitschaft zum Ministrantendienst gefragt, bevor sie sich die gesegnete Ministrantenplakette umhängen durften. Mit einem Applaus der ganzen Pfarrgemeinde wurden sie willkommen geheißen. Die neuen Ministranten waren durch das Vortragen der Kyrie-Rufe und der Fürbitten in den Gottesdienst miteingebunden. Aufgenommen wurden Theresa Granich, Simon Maierthaler, Florian Thaler, Julia Schmutz, Lukas Fischer, Leon Resch, Andreas Witt und Philipp Waldinger.

 

Erntedank in Neufraunhofen

Erntedank in Neufraunhofen

Firmung im Pfarrverband

„Atme in uns, brenne in uns, wirke in uns, Heiliger Geist“

 

 

 

Im Pfarrverband Velden fanden dieses Jahr im September und Oktober die Firmgottesdienstes statt. Corona bedingt musste der Firmtermin vom Juli verschoben werden.

 

 

 

Auch die Firmvorbereitung wurde in Mitleidenschaft gezogen. So konnten einzelne Termine wie der Jugendkreuzweg und das Firmwochenende nicht stattfinden.

 

 

 

Als sich die ersten Lockerungen abzeichneten, wurden die letzten Vorbereitungstermine und die Firmtermine neu angesetzt. So konnte die Firmvorbereitung für die 60 Firmlinge noch vor den Sommerferien mit den Blockstunden für jede Gruppe und der Beichte abgeschlossen werden.

 

 

 

„Sehr familiär und besonders“, so wurden die die Firmfeiern von den Firmlingen und Familien beschrieben und so gab es durchwegs positive Rückmeldungen zu den „kleinen Firmfeiern“. Dekan Pfarrer Tobias Rother spendete dieses Jahr in 7 Gottesdiensten das Firmsakrament, nachdem die Erzdiözese die Vielzahl der Termine selber nicht leisten konnte.

 

 

 

In seinen einfallsreichen, jugendlichen Ansprachen, die im Übrigen bei allen 7 Terminen neue „Gedanken“ waren, stellte Pfarrer Rother heraus, dass die Firmung als Stärkung durch den Heiligen Geist zu verstehen ist. „Gott sagt dir zu, so wie du bist, bist du großartig, einzigartig. Du darfst einfach du sein, musst dich nicht verbiegen. Und Gott sagt dir heute zu, dass er immer bei dir sein wird. Du bist nie allein, mag es auch noch so scheinen.“, so der Dekan.

 

 

 

Mit den Worten „Sei besiegelt durch den heiligen Geist. Der Friede sei mit dir.“ wurde jedem jungen Christen das Sakrament der Firmung gespendet.

 

 

 

In allen Gottesdiensten wurden die Firmlinge durch die Übernahme von Lesung und Fürbitten in den Ablauf eingebunden.

 

Als Danklied stimmte die Gemeinde das Lied „Atme in uns, brenne in uns, wirke in uns Heiliger Geist “, das genau die Kernaussage der Firmung beinhaltet, an.

 

 

 

Rosmarie Thum war für die musikalische Gestaltung mit der Orgel zuständig. Um die Gottesdienste einzigartig und der einmaligen Feier angemessen zu gestalten, spielte sie unter anderen ein Choralvorspiel von D. Buxtehude zu „Nun bitten wir den heiligen Geist“, ein Adagio von CH.M. Widor zum spritzig, fröhlichen „Sortie in B“ von Lefébure-Wély.

 

 

 

Als Verantwortlicher für die Firmvorbereitung dankte Pfarrvikar Thomas Weinzierl den jungen Firmgruppenleitern in besonderer Weise, die sehr engagiert und motiviert bei der Sache waren.

 

 

 

Die neugefirmten Jugendlichen bekamen am Ende des Gottesdienstes eine Firmurkunde überreicht – und eine Einladung zu einem Angebot für junge Christen, sogenannte „Young Spirit Meetings“ die Pfarrvikar Weinzierl anbieten wird. Die Treffen sollen die Gemeinschaft untereinander fortsetzen und den Glauben weiter vertiefen.

 

Erntedank Eberspoint

Eberspoint. Vergangenen Sonntag feierte die Pfarrei den Erntedankgottesdienst. Kinder und Jugendliche gestalteten mit Hilfe von Marie Füssl und Claudia Härtl bereits am Tag vorher den wunderschönen Erntedankaltar. Viele Besucher feierten den von Lektoren vorbereiteten Wortgottesdienst mit, so dass die Kirche mit Einhalten der Abstandsregeln bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Generalversammlung vom Frauenverein Velden

Vergangenen Samstag fand im Pfarrsaal in Velden die Generalversammlung des Frauenverein statt, bedingt durch Corona auch in etwas kleineren Rahmen wie bisher.

 

Nach der Begrüßung durch Hildegard Köck bedankte sich Pfarrvikar Thomas Weinzierl beim Frauenverein für die vielfältigen Aktionen, die das Pfarreileben bereichern, für die vielen Spenden mit denen der Verein Gutes tut und wünschte dem Verein weiterhin eine gute Zeit.

 

Hildegard Schratzenstaller trug im Anschluss den Rechenschaftsbericht vor, der sich in vier Bereiche aufteilt. Zum religiösen Teil gehört der Weltgebetstag, der Einkehrtag der Frauen, Rosenkränze, gestaltete Maiandachten, Kräuterbüschel binden, das Rosenkranzfest mit Lichterprozession, das Frauentragen  sowie der lebende Adventskalender.

 

Zum caritativen Teil zählt der Blumenverkauf zum Welt-Lepra-Tag, der jährliche Ostermarkt, die Teilnahme am Adventsmarkt sowie der Seelenweckenverkauf. Die erwirtschafteten Einnahmen wurden alle weiter gespendet.

 

Unter dem Bereich Bildung fielen die Flechtkurse für Gartendekoration sowie der Kurs Bewegungstraining für „Hirn und Hax’n“. Von der Veldener Feuerwehr ließen sich die Frauen den Umgang mit dem Feuerlöscher erklären.

 

Der gesellschaftliche Teil bestand aus Bastelabende für die Oster- und Weihnachtsmärkte, Ausflüge nach Birkenstein sowie in das Freilichtmuseum von Markus Wasmeier.

 

Weitere Attraktionen waren die Fahrt nach Passau, wo Pfarrer Tobias Rother den Damen seine Heimatstadt zeigte sowie die Ausflüge nach Altötting und Raitnenhaslach.

 

Ebenso veranstaltete der Frauenverein Faschingsnachmittage sowie ein Frühlingsfest.

 

Im Anschluss daran trug Inge Poschinger den Kassenbericht vor.

 

Brigitte Unterreithmeier verlas nun die Namen der 44 Mitglieder, die die vergangenen 4 Jahre verstorben sind, mit einem gemeinsamen Gebet gedachte man ihrer.

 

Nach der Entlastung der Vorstandschaft fanden die Neuwahlen statt.

 

Für das Vorstandsteam wurden Hildegard Schratzenstaller und Hildegard Köck wieder gewählt, Sandra Freiwald kommt neu hinzu.

 

In die Vorstandschaft wurden wieder gewählt: Ingrid Baumann, Jacqueline Bender, Hildegard Bichlmayer, Anni Hetzel, Bianca Nitzl und Manuela Schandri. Neu gewählt wurden Christine Fürbacher, Sabine Haberzeth und Tina Sczygiel.

 

Nach der Kaffee- und Kuchenpause bedankte sich Hildegard Köck bei den Mitgliedern für die tatkräftige Hilfe das ganze Jahr über ebenso wie bei der Fahnenträgerin Anni Hetzel und den Beiständerinnen Maria Schneller und Maria Eder für ihre zuverlässigen Dienste.

 

Da drei Frauen aus der Vorstandschaft ausgeschieden sind, bedankte sich Hildegard Schratzenstaller mit einem bayrischen Gedicht bei Brigitte Unterreithmeier für 38jährige Mitgliedschaft im Frauenverein sowie 20 Jahre Tätigkeit in der Vorstandschaft, bei Inge Poschinger für 34jährige Mitgliedschaft im Frauenverein und für 32 Jahre in der Vorstandschaft sowie bei Petra Hueter für 20jährige Mitgliedschaft im Frauenverein und 11 Jahre in der Vorstandschaft.

 

Alle drei Frauen bekamen einen großen Applaus und ein Geschenk überreicht.

 

Mit der Ankündigung, dass der Frauenverein im kommenden Jahr im September das 100-jährige Jubiläum feiert, wurde der Nachmittag beendet.

 

Miniolympiade in Velden

Nachdem das traditionelle Zeltlager dieses Jahr Corona bedingt ausfallen musste, haben die Veldener Oberministranten zusammen mit Pfarrvikar Thomas Weinzierl eine Miniolympiade im Pfarrgarten Velden organisiert.

 

Bei strahlendem Sonnenschein füllte sich der Pfarrgarten mit Leben und die Ministranten konnten an 5 Stationen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, bevor zum Abschluss die 3 besten Gruppen Preise erhielten. Der kurzweilige Nachmittag wurde mit einem Pizzaessen beendet.

 

Alle waren sich einig, dass es trotz Desinfektionsmittel, Abstand und Einmalhandschuhen ein gelungener Nachmittag zur Stärkung der Gemeinschaft in schwierigen Zeiten war.

Ministrantenverabschiedung in Johanneskirchen

Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes wurden in der Kuratie St. Johannes in Johanneskirchen 2 Ministranten von Pfarrvikar Thomas Weinzierl verabschiedet. Markus Baldauf erhielt eine Urkunde für 8 Jahre Ministranten Dienst und 2 Jahre davon als Oberministrant. Simon Zens wurde für 5 Jahre Ministranten Dienst geehrt. Das Foto zeigt die beiden im Kreis der Ministranten mit Pfarrvikar Thomas Weinzierl, PGR Vorsitzender Gabi Niedermaier und Mesnerin Anneliese Schmucker. 

Radlwallfahrt der MMC nach Altötting

Von jeder Haustür in Bayern führt ein Weg zur Muttergottes in Altötting

 

 

 

Velden: Große, traditionelle Wallfahrten fielen in diesem Jahr den coronabedingten Beschränkungen zum Opfer. Trotzdem machten sich in diesem Sommer viele Einzelpilger, Familien und vor allem Radlfahrergruppen auf den Weg zur Gnadenmutter nach Altötting um Beistand in dieser außergewöhnlichen Zeit zu erbitten. Die Vorstandschaft der MMC im PV Velden organisierte mit Pfarrvikar Thomas Weinzierl eine Radltour zur schwarzen Madonna und lud Interessierte zur Mitfahrt ein.

 

 

 

Am Samstag um 7:00 Uhr früh traf sich eine erwartungsvolle Pilgergruppe am Kirchplatz. Thomas Weinzierl erbat den Reisesegen und unter dem Glockengeläut von St. Peter starteten die Radler Richtung Rottalradweg. Über Pauluszell, Wurmsham, Seifriedswörth und Irl ging es hinauf nach Lohkirchen.

 

 

 

An einem Feldkreuz, mit einem weiten Blick über das Isen- und Inntal bis zum Ziel Altötting, wurde zu einer kurzen Besinnung halt gemacht. In einem Gebet nach Psalm 23 wurde das Vertrauen und der Dank in den Beistand und die Begleitung Gottes durch unser Leben zum Ausdruck gebracht.

 

 

 

Bei leicht bedecktem Himmel und angenehmer Temperatur rollten die Fahrräder in flottem Tempo ins Isental hinab zur Stenginger Kapelle. 1905 wurde diese Marienkapelle mit Lourdesgrotte auf freiem Feld nahe der Isen erbaut und Eichen zu ihrem Wetterschutz gepflanzt. Heute liegt dieses Kleinod eingesperrt zwischen Autobahn und Auffahrt zur Autobahnbrücke der MÜ6. Dieses Eingesperrtsein, das viele in den letzten Monaten fühlten und beklagten, wurde im Gebet an die Gottesmutter thematisiert und um Ihren Beistand für die Einsamen, die Kranken, für die besonders von der Pandemie betroffenen und die sich um ihre Eindämmung verantwortungsvoll Bemühenden gebetet.

 

 

 

Die Radlfahrt führte auf dem Isentalradweg weiter. Am Flugplatz Mühldorf startete gerade der Flugbetrieb und auf ebener Kiesstraße sollte bald die Kaffeepause beim Pauliwirt erreicht werden. Weil eine Umleitung wegen Bauarbeiten ignoriert wurde, konnte die mit Standarträdern mitfahrende Mädchengruppe, die brav der Beschilderung folgte, vor den E-bikern den schattigen Biergarten erreichen. Für die Pilger hatte die Wirtschaft vorzeitig die Lokalität geöffnet und im weiten Terrain konnten die staatlichen Hygienevorgaben locker eingehalten werden. Frisch gestärkt wurde über Erharting und Engfurt zur nächsten Station aufgebrochen.

 

 

 

Bei der Feldkapelle in Lindloh, einem neugotischen Kirchlein, das verträumt am Rand des Isenauwaldes liegt, wurde dem Herrgott für seine schützende Hand über unser Leben und die schöne Gemeinschaft der Wallfahrt gedankt. Beim nahen Winhöringer Stausee wurde zum Inndamm abgebogen. Zwischen dem ruhig fließenden Inn und dem Auwald entspannt dahin radlnd, konnte bald das nächste Ziel, Neuötting, erblickt werden.

 

 

 

Da die Kirchen in Altötting für eigenständige Gottesdienste von Pilgergruppen noch gesperrt sind, fragte Pfarrvikar Weinzierl in der Neuöttinger Stadtparrei um die Möglichkeit einer eigenen Messfeier nach. Mesner und Organistin erwarteten die Wallfahrer zu einem beeindruckenden Gottesdienst in der in mehreren Bauepochen ausgestatteten spätgotischen Hallenkirche, die der große Baumeister der Spätgotik, Hans von Burghausen plante, der auch St. Martin in Landshut erbaute. Zur Messfeier schlossen sich einige Mitglieder der MMC im Pfarrverband an.

 

 

 

Nach der Pilgermesse waren die wenigen Kilometer zur Gnadenmutter von Altöttinger schnell zurückgelegt und gemeinsam wurde vor der altehrwürdigen Kapelle ein kurze Marienandacht mit Abschlußsegen gefeiert. Nach der wohlverdienten Mittagspause ließ sich ein kleiner Teil der Radlpilger mit dem Pkw zurückfahren, doch die Mehrzahl radelte am frühen Nachmittag tapfer der nahenden Regenfront entgegen und erreichte am frühen Abend glücklich die Heimat mit dem Vorsatz: „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!“

 

Patroziniumsgottesdienst in Mariaberg

Mariaberg. Zahlreiche Besucher aus Nah und Fern fanden sich ein, um am Feiertag Mariä Himmelfahrt das Patrozinium der Wallfahrts-Marienkirche zu feiern. Die Anzahl der Teilnehmer musste dieses Jahr zwar beschränkt werden, dafür durften sich alle über einen Sitzplatz freuen. Zelebriert wurde die feierliche Messe von Pfarrer Rother und musikalisch begleitet von Organist Albert Mederer und Ingo Püschel . Am Ende des Gottesdienstes wurden, wie es an diesem Feiertag Tradition ist, die mitgebrachten Kräuterbuschen gesegnet. Fleißige Helferinnen hatten auch noch Kräutersträuße vorbereitet, die beim Verlassen des Platzes gegen eine Spende erworben werden konnten.

 

Erstkommunion in Neufraunhofen

Erstkommunion in der Kuratie Neufraunhofen

 

Unter dem Motto „Jesus, erzähl uns von Gott!“ bereiteten sich Hanna Waldinger, Lena Bruckmaier, Benjamin Gronegger und Johannes Englmaier zusammen mit Tischmutter Bettina Englmaier auf ihre erste heilige Kommunion vor.

 

Mit großer Freude durften sie nun am 2. August ihre Erstkommunion in der schön geschmückten Schlosskirche mit Dekan Tobias Rother, der Verwandtschaft und der Religionslehrerin Edith Häußler feiern.

 

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Andreas und Barbara Unterreithmeier, sowie Christine und Stefanie Steckermeier festlich und mit Schwung gestaltet.

 

Die kindgerechte Predigt von Dekan Rother machte auch den Erwachsenen klar: Wenn ein guter Freund da ist, dann ist auch das „Eis im Dreck“ nur noch halb so schlimm. Jesus ist genau wie so ein Freund: „Sachen, die im Dreck liegen“ hält man mit ihm besser aus!

 

Diesen starken Freund durften anschließend die Kinder in ihrer 1. Heiligen Kommunion empfangen.

 

Abgeschlossen wurde dieser besondere Tag mit einer Dankandacht, bei der jedem Kind ein Bronzekreuz überreicht und die Geschenke gesegnet wurden.

 

Primiziant Andreas Kolb in Velden

„Die Freude des Herrn ist euere Stärke“

 

 

 

Mit vielen Gläubigen (soviele es eben aus bekannten Gründen sein durften) aus dem ganzen Pfarrverband Velden feierte der Neupriester Andreas Kolb am vergangenen Donnerstag seine Nachprimiz in der Veldener Pfarrkirche.

 

 

 

Zu Beginn des  Gottesdienstes begrüßte Dekan Tobias Rother den Primizianten und alle, die zum Festgottesdienst gekommen waren. „Nur zwei junge Männer wurden heuer in der Diözese München und Freising zu Priestern geweiht und deshalb freut es uns umso mehr, dass einer der beiden hier in Velden seine Nachprimiz feiert.“, so Pfarrer Rother.

 

 

 

Das hat natürlich auch einen Grund. Andreas Kolb, der gebürtig in Mühldorf am ist, war im Jahr 2018 im Pfarrverband und absolvierte hier sein Gemeindeseelsorgepraktikum. „Diese Zeit war für mich besonders prägend. Ich durfte dabei gewinnbringend erleben, wie Seelsorge in einem großen Pfarrverband mit vielen Pfarreien funktionieren kann.“, meinte der 27 jährige.

 

 

 

Nach seinem Studium begann eine zweijährige praktische Ausbildung. Dabei durfte er im Pfarrverband Obing mitarbeiten.

 

 

 

Andreas Kolb wurde am 27. Juni 2020 im Liebfrauendom in München zum Priester geweiht. Da coronabedingt nur wenige Personen direkt an der am 05. Juli stattgefundenen Primiz teilnehmen durften, entschied er sich die Primiz am Fuße der Kampenwand stattfinden zu lassen.

 

 

 

„Eine Primiz am Berg passt sehr gut zu mir, da ich ein großer Freund der Berge und dort gerne und viel unterwegs bin.“, so der Neupriester.

 

 

 

Auch in seiner Ansprache in Velden „ging es auf den Berg“. Er erzählte von einer Bergtour auf den Hohen Göll, von dem Licht der aufgehenden Sonne, den einzigartigen Farben, die sich beim Sonnenaufgang auf den Berggipfeln rundherum widerspiegelten.

 

 

 

„Aber am schönsten war das Kreuz selber. Das Gipfelkreuz, das auf dem Hohen Göll steht, ist für mich das schönste Kreuz, das es gibt. Der Künstler hat in das Kreuz einen Bergkristall eingearbeitet. Durch das Kreuz hindurch leuchtet die aufgehende Sonne, ja leuchtet Gott. Und so möchte ich als Priester sein, jemand durch den hindurch Gott leuchtet. Und er leuchtet in allen Farben, in frohem gelb, aber auch im Grau der Unsicherheit oder im Schwarz der Trauer.

 

So ist es auch in unserem Leben, egal wie in welcher Farbe es gerade leuchten mag, auf dem Gipfel wartet das Kreuz, ja wartet Jesus Christus auf uns.“, so Kolb in seiner eindrucksvollen Predigt.

 

 

 

Und, wie könnte es besser passen, die Szene dieses Morgens findet sich auf dem Primizbild von Andreas Kolb wieder. Als Primizspruch wählte er eine Stelle aus dem Buch Nehemia „Die Freude am Herrn ist Euere Stärke“ (Neh 8,10)

 

 

 

Zum Abschluss des Festgottesdienstes spendete der Primiziant den Gottesdienstbesuchern zunächst den allgemeinen Primizsegen.  Im Anschluss, konnte sich jeder, der wollte, noch einzeln segnen lassen.

 

Auch hier wurde deutlich, wie besonders die Zeit doch ist. Mit Mundschutz und Händedesinfektion nach jeder Person, konnte der Segen stattfinden.

 

 

 

Pfarrverbandsratsvorsitzende Hildegard Köck überbrachte die Glückwünsche aller neun Pfarreien des Pfarrverbandes.

 

 

 

Ab September 2020 wird Andreas Kolb im Pfarrverband Partenkirchen-Farchant-Oberau als Kaplan eingesetzt.

 

Erstkommunion in Pauluszell

Ein besonderes Fest in einer besonderen Zeit

 

 

 

„Jesus erzähl uns von Gott“, mit diesem Thema haben sich die Erstkommunionkinder aus der Pfarrei Pauluszell auf „das großes Fest“ vorbereitet.

 

 

 

Bedingt durch die Coronazwangspause hat sich die Erstkommunionfeier und auch die restliche Vorbereitungszeit um viele Woche verschoben. Umso mehr freuten sich die vier Erstkommunikanten und ihre Eltern, dass es nun am vergangenen Sonntag endlich soweit war.

 

 

 

In seiner Predigt zeigte Pfarrer Rother gekonnt auf, die gut und wie wichtig es ist einen guten Freund zu haben, einen auf den man sich immer verlassen kann und auf den man immer zählen kann, einen Freund, so wie es Jesus sein möchte.

 

Bevor Julia Daxberger, Anika Limmer, Bastian Niedermeier und Luis Pfeiffer ihr Taufversprechen erneuerten, wurden die selbstverzierten Kommunionkerzen an der Osterkerze entzündet.

 

Selbstbewusst trugen die Kinder Kyrierufe und Fürbitten vor.

 

 

 

Pfarrer Tobias Rother bedankte sich am Ende der Feier bei den Tischmüttern Beate Daxberger und Ingrid Niedermeier für ihren großartigen Einsatz in der Zeit der Erstkommunionvorbereitung, die in diesem Jahr alles andere als einfach war.  

 

 

 

 Elisabeth Rieder an der Orgel und Magdalena Neudecker mit Gesang und Gitarre und schafften einen wunderbaren, feierlichen musikalischen Rahmen  der Erstkommunionfeier.

 

 

 

Besonders freute es die Kinder, dass auch ihre Klassenleiterin Susanne Schmidt-Wittkowsky und die Religionslehrerin Juliane Scheidhammer zur Feier kamen.

 

 

 

Am Abend trafen sich alle noch einmal zu einer Dankandacht in der Pfarrkirche, bei der auch die mitgebrachten Geschenke und Andachtsgegenstände gesegnet wurden.

 

Hl. Erstkommunion Velden 3. Gruppe

Die 3. Gruppe der Veldener Erstkommunionkinder feierte ihren Festgottesdienst mit Dekan Tobias Rother und ihren Familien. In seiner Predigt ging dieser in einer Geschichte auf das Thema Freundschaft ein. Ein neu zugezogener Junge hat noch keine Freunde gefunden und tröstet sich am Vorabend seiner Erstkommunion mit einer Kugel Eis, die ihm, zu seinem Verdruss, auf die Straße fällt und es regnet in Strömen. Verlassen wartet er an einem Hauseingang. Plötzlich taucht seine beste Freundin aus seiner ehemaligen Schule, die er zum nächsten Tag eingeladen hatte, mit einem Regenschirm auf und sie hat auch noch Geld für neues Eis. Es gibt viel zu erzählen und der Tag ist durch diese Begegnung gerettet. So ist es auch mit Christus, der in allen Lebenslagen bereit ist mit uns zu gehen. Mit dem Vertrauen auf ihn wendet sich unser Leben immer zum Guten.

Musikalisch begleitete die Meßfeier das Trio Ger Deters, Christine Strobl, Elisabeth Waser. Die 4 Mädels und die 3 Jungs waren in ihren Festtagskleidern in die Gestaltung des Gottesdienstes miteingebunden.Zum Abschluß bedankte sich Diakon Uli Hümmer bei den Tischmüttern für ihre Bereitschaft die Gruppen über die lange Vorbereitungszeit zu begleiten. Die Klass- und Religionslehrerinnen waren auch wieder zum Gottesdienst ihrer Schulkinder gekommen.

Hl. Erstkommunion in Velden 2. Gruppe

Die 2. Gruppe der Veldener Erstkommunionkinder konnte bei herrlichen Sommerwetter ihr großes Fest feiern. Die 9 Jungen wurden von den Tischmüttern Niki Waldinger und Brigitte Witt auf diesen Tag, trotz der Unterbrechungen der Coronaprobleme, mit großem Engagement vorbereitet. Wieder wurden alle Erstkommunikanten in die Gestaltung des Gottesdienst eingebunden. Pfarrvikar Thomas Weinzierl feierte die Hl. Messe, assistiert von Diakon Uli Hümmer Dieser hatte die Vorbereitungen zur Erstkommunoin geleitet. Besonders wurde erwähnt, dass die Religionslehrerinnen der 3. Klassen den Gottesdienst mitfeierten.

Christine Strobl, Elisabeth Waser und Ger Deters begleiteten die Messfeier instrumental und mit Gesang, eine gelungene Premiere dieser neuen Musikgruppe in der Pfarrei. Bei der Andacht am späten Nachmittag segnete Pfarrvikar Thomas Weinzierl die Geschenke der Kinder und sie erhielten eine blühende Sonnenblume als Geschenk des PGR.  

Hl. Erstkommunion in Velden - Gruppe 1

Am Sonntag, den 12. Juli feierte die erste Gruppe - 3 Mädchen und 4 Jungen - in der Pfarrkirche mit ihren Eltern und Angehörigen die Hl. Erstkommunion. Bedingt durch die Coronaeinschränkungen konnte das Fest nur im kleinen Kreis stattfinden, die Pfarrgemeinde wurde gebeten, die beschränkte Anzahl der Plätze in der Kirche für die Familien der Kinder frei zuhalten.

Dekan Tobias Rother zelebrierte, assistiert von Diakon Ulli Hümmer, die festliche Eucharistiefeier, in dessen Ablauf alle Kommunionkirden eingebunden wurden. Zum Abschluß bedankten sich beide besonders bei den Tischmüttern für ihre engagierte Mithilfe in der langen und durch die Einschränkungen der Coronapandemie unterbrochenen Vorbereitungszeit. Der Jugendchor Jumik aus Buchbach gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit rhythmischen Liedern. Am Abend bekamen die Kinder vom PGR eine Sonnenblume als Erinnerungsgeschenk.

Patrozinium in Velden

Die Pfarrkirche in Velden feierte am vergangenen Samstag ihr Patrozinium und viele Gläubige feierten mit.

Der Apostel Petrus meinte es gut mit den Veldenern und so konnte bei idealem Wetter der Gottesdienst im Freien im Pfarrgarten stattfinden.
Um den gebotenen Abstand leicht einzuhalten, hatten Mitglieder von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung viele Stühle und Bänke entfernt voneinander aufgestellt
Pfarrer Tobias Rother und Geistl. Rat Gabriel Kreuzer zelebrierten den Gottesdienst und Rosmarie Thum spielte wunderschöne Stücke auf dem Keyboard.
Die kirchlichen Vereine - Frauenverein, Männerverein und Burschenverein - waren jeweils mit einer Fahnenabordnung vertreten, was dem Patrozinium eine feierliche Note verlieh.
Zwar musste heuer Coronabedingt auf das übliche anschließende Pfarrfest verzichtet werden, trotzdem war es eine würdige Feier zu Ehren des Apostel Petrus.

Blumenteppich an Fronleichnam in Velden

Maiandacht in Eberspoint

Maiandacht vor der Kirche

 

Eberspoint. Am letzten Mittwoch fand in der Pfarrei die einzige Maiandacht in diesem Jahr statt. Bei herrlicher Abendsonne fanden sich viele Besucher ein und feierten mit Pfarrer Tobias Rother und Lektorin Christine Weindl diese Andacht bei der Kirche. Das Thema war "Maria die Knotenlöserin" und es gab immer wieder Minuten zum Nachdenken über eigene Knoten, die musikalisch untermalt wurden mit Instumentalstücken von Organist Ingo Püschel. Durch die bereitgestellten Stühle war es auch kein Problem, den vorgeschriebenen Mindestabstand einzuhalten. Mit dem gemeinsamen Lied "Segne du Maria" und einem schönen Blick in das Vilstal ist die Maiandacht ausgeklungen.

 

Einkaufsangebot der KLJB Seifriedswörth

Einkaufsangebot vom Burschenverein Velden