Altarweihe in Vilslern

Nachdem 7 Jahre lang ein Schutzgerüst den Kircheninnraum füllte und die Kirche als Rosenkirche bekannt war, konnte nach 2 Jahren Renovierungsarbeiten St. Ulrich in Vilslern wieder geöffnet werden. Kardinal Reinhard Marx weihte die neu gestalteten liturgischen Orte bei einer Festmesse.

Trompetenklänge schallten den Kirchgängern auf ihrem Weg zur heimischen Pfarrkirche St. Ulrich schon von weitem entgegen. Während Blaskapelle und Gottesdienstbesucher durch das Dorf marschieten, empfingen Pfarrer Tobias Rother und sein Ministrantengefolge feierlich Kardinal Reinhard Marx auf der anderen Seite der Kirche. Dort standen einige Anwohner und verfolgten gespannt und mit gezückten Handykameras das Spektakel - so hohen Besuch verschlägt es nun mal selten in das kleine Dorf.

 

Gespannt traten die Gottesdienstbesucher ein in das renovierte Gotteshaus. Wie in einer rund 1000 Jahre alten, mittelalterlichen Kirche sieht es hier freilich nicht mehr aus: Moderne Lampen erhellen das Kirchenschiff, die Wände strahlen weiß und die Wandmalereien an der Decke leuchten in kräftigen Farben, reflektiert vom Sonnenlicht aus den hohen Fenstern.

Die Sitzbänke waren mit Rosen aus Notenpapier geschmückt, schnell füllten sie sich, bis die letzten Gäste draußen warten mussten, als der stolze Pfarrer alle Ehrengäste, am Bau beteiligte Personen und Gemeindemitglieder in der heimischen Kirche begrüßte. "Vor rund 1000 Jahren wurde die Pfarrkirche St. Ulrich dem Bischof von Freising anvertraut, recht viel hat sich seither nicht verändert", so Rother. Wer die Kirche vor der Renovierung kannte, mochte dem möglicherweise nicht ganz zustimmen, aber zumindest das Bistum blieb das Gleiche. Über die Einladung zur Einweihung der renovierten Kirche freute sich Kardinal Reinhard Marx besonders: Er verglich den Festakt mit dem einer Taufe. Die Taufe sei ein Fest der Freude und ein Bekenntnis zum Glauben an Gott. Die Weihe des neuen Altars sehe er als "Erneuerung der Taufe und der Liebe Gottes".

"Warum bauen Menschen Tempel, Altäre oder Gotteshäuser in allen Religionen?" fragte sich der Kardinal während seiner Predigt. Viele Menschen würden nur beten, wenn sie etwas Konkretes wollen: Einen gewonnenen Krieg, Gesundheit, Geld oder ein gutes Abitur. Jeder Wunsch sollte auf seine Art berechtigt sein. "Aber im Tempel wollen sie Gott, ihre Versicherungspolice für alle Fälle, einsperren und nicht mehr loslassen."

Zu selten jedoch würden sich die Gläubigen fragen, was Gott will. All die Forderungen und Bitten hätten nichts mit Gott zu tun, dennoch liebe er alle Menschen, obwohl niemand ihm etwas zurückgeben könne. Statt zu versuchen, Gott festzuhalten, sollten die Gläubigen lernen, ihn als Wegbegleiter zu sehen und sich mit ihm zusammen auf den Weg machen. Den Kirchenaltar sah der Kardinal als Verbindung zwischen Himmel und Erde. Aus kirchlicher Tradition heraus wurden während des Gottesdienstes die Reliquien zweier Heiliger in den Altar eingefügt, es handelte sich um Benno von Meißen, einen heiliggesprochenen Bischof aus der Zeit um das Jahr 1100 und einen der bedeutendsten Geschichtenschreiber des Mittelalters, Otto von Freising.

Mit Öl salbte Marx schließlich den neuen Vilslerner Altar und entzündete kleine Weihrauchschiffchen darauf. Dünne Rauchfäden stiegen allmählich in die Luft, die Flammen wurden größer und die Luft in der Kirche vom Weihrauchduft erfüllt, als schließlich der Chor in einen Lobgesang einfiel. Das Kirchengewölbe war ausgefüllt von Geigenklängen, die sich vom flächigen Klang der Chorstimmen tragen ließ.

Nach dem Gottesdienst zur Weihe der renovierten Kirche in Untervilslern wurde gemeinsam in einem Festzug zum Gasthaus Putz gezogen. Dort wurden nach dem Mittagessen die Festreden der Ehrengäste gehalten. Landrat Peter Dreier wies darauf hin, dass nach einem solchen Bau allen gedankt werden müsse - angefangen von den Baufirmen, den Arbeitern bis zu den Personen im Hintergrund. Als Beispiel sollte der Einsatz der Ministranten und des Chores nicht vergessen werden. Dreier gratulierte im Namen des Landkreises zu dem nun geschaffenen Werk und erinnerte gleichzeitig daran, dass sich Leute hier schon vor Jahrhunderten eine Kirche geleistet haben und bei der Erhaltung immer harte Arbeit und in manchen Zeiten auch Entbehrungen notwendig gewesen seien. Die Kirche sei für viele Menschen in schlechten Zeiten, auch in persönlich schlechten Zeiten, ein Ort der Besinnung und entsprechend hilfreich. "Gemeinsam wird diese Kirche auch in Zukunft bestehen", betonte Dreier. Er nannte als Beispiel die von vielen Helfern des Ortes geplante und geschmückte Rosenkirche.

Bürgermeister Ludwig Greimel betonte den gemeinschaftsfördernden Charakter der Kirche. "Traditionell ist kein Dorf in Bayern ohne Kirche." Es solle jedoch nicht nur das historische Bauwerk gemeint sein, sondern der Glauben solle auch im Alltag gelebt werden. Hierzu sei der Grundstein mit der auch von der politischen Gemeinde finanziell unterstützten Renovierung gelegt worden. "Nun muss das Gebäude zum Leben erweckt werden." Die Architektin und Gesamtplanerin Adelheid Brunner bedankte sich beim Planungsteam und den Helfern, die während der Planung beratend zur Seite standen. Die Bauarbeiten wurden nach einer langen Phase an Planungen, Kostenvoranschlägen und Untersuchungen im Frühjahr 2017 begonnen. Für solch ein historischer Bauwerk seien sie sehr schnell in nur zwei Jahren beendet worden. Dank gebühre allen Mitarbeitern, Künstlern, Restauratoren oder Handwerkern die ihr bestes gaben und immer reibungslos zusammengearbeitet haben.

"Die Kirchenverwaltung Vilslern unterstützte stets die Arbeiten", betonte die Architektin Brunner und wünschte der Kirche für die Zukunft stets viele Besucher in den Gottesdiensten. Den Abschluss bildete die Dankrede von Pfarrer Tobias Rother. Er bedankte sich bei der Marktgemeinde Velden für die Zuschüsse zur Renovierung. Dank wurde auch dem Vilslerner Kirchenchor mit Unterstützung von Musikern und Sängern aus den gesamten Pfarrverband für die feierliche Kirchenmusik gesagt. Den Helfern aus Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat und den vielen Arbeitern am Festtag, angefangen von der Feuerwehr mit der Verkehrsabsicherung bis zu den Mesnern und Ministranten, wurde ebenfalls gedankt. Besonders bedankte sich Rother bei Kirchenpfleger Xaver Keck, Maria Berg für den Schmuck von Weg und Kirche und bei Franz Aigner für den Kirchenführer. Nach dem Festtag im Gasthaus mitEssen und vielen gespendeten Kuchen klang der Tag mit einer Kirchenführung und einer Dankvesper aus

Allerheiligen/Allerseelen Pauluszell

An Allerheiligen/Allerseelen wird traditionell in den Gottesdiensten und bei der Gräbersegnung der Verstorbenen des letzten Jahres gedacht und Kerzen angezündet.

Ministrantenaufnahme Pauluszell

Die Pfarrei Pauluszell feierte am Sonntag einen festlichen Gottesdienst zum Kirchweihweihfest, den der Kirchenchor musikalisch umrahmte.

 

Traditionell ist das auch der Tag in der Pfarrei, an dem neue Ministranten aufgenommen und altgediente verabschiedet werden.

 

So wurde Robert Zieglgruber feierlich eingekleidet und offiziell in die Schar der Pauluszeller Ministranten aufgenommen.

 

In seiner Ansprache verglich Pfarrvikar Thomas Weinzierl die Pfarrgemeinde mit einer Baustelle. Architekt und Maurer, Elektriker, Maler, Schreiner und Dachdecker und viele andere arbeiten zusammen, alle, an dem selben Haus, aber jeder auf seine Weise.

 

„So gibt es auch in der Pfarrei Frauen und Männer, Jugendliche und Kinder, die den einen oder anderen Dienst übernommen haben, jeder nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten. So ist gerade der Ministrantendienst wertvoll und hilfreich.“, so Weinzierl.

 

Kyrierufe, Fürbitten und ein Teil der Ansprache wurden von den Ministranten gestaltet. Mit Schildern erklärten sie den Gottesdienstbesuchern, was es heißt Ministrant zu sein.

 

Am Ende des Gottesdienstes wurde Anja Zieglgruber, nach acht Jahren Ministrantendienst, davon einige Zeit als Oberministrantin, verabschiedet.

 

Als Anerkennung bekam sie eine Dankurkunde und ein kleines Geschenk.

 

Glücklicherweise übernimmt Anja Zieglgruber aber einen anderen „Dienst“ in der Pfarrei und wird zukünftig als Lektorin mitarbeiten.

 

Elf Ministranten versehen in der Pfarrei Pauluszell weiterhin ihren Dienst.

 

Ministrantenverabschiedung Hinterskirchen

Zwei Ministranten verabschiedet

 

 

 

Am vergangenen Sonntag wurden in der Kuratie Hinterskirchen zwei Ministranten aus ihren Dienst verabschiedet. Florian Fürmetz und Paul Pollner dienten jeweils 6 Jahre lang als Ministranten. In einem feierlichen Gottesdienst überreichte Pfarrer Tobias Rother den beiden eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Er bedankte sich recht herzlich bei Ihnen für den geleisteten ehrenamtlichen Dienst am Altar.

 

100 Jahre KSK Neufraunhofen mit Fahnenweihe

Der Festgottesdienst wurde von Pfarrvikar Thomas Weinzierl in der Schlosskirche zelebriert und vom Männerchor Hinterskirchen-Baierbach musikalisch umrahmt. Der Geistliche ging in seiner Ansprache auf Sinn und Aufgabe der Krieger- und Soldatenkameradschaften ein. "Wenn ich für den Frieden in der Welt bin, kann ich nicht gleichzeitig kriegerisch leben in meiner eigenen kleinen Welt. Dann kann ich nicht ein Mensch sein mit Vorurteilen, Verleumdungen, feindseligen Gefühlen, Herabsetzungen, mit Spionieren und Intrigieren, mit scharfen und verletztenden Worten", betonte der Geistliche. Zur Friedensarbeit gehöre auch, dass sich jeder fragen lassen müsse, was er als Mitglied der Gesellschaft zum Frieden beitrage. Pfarrvikar Weinzierl segnete im Anschluss die neue Fahne zusammen mit den Festbändern.

In geschlossener Formation zogen die beteiligten Vereine und die Ehrengäste danach mit der Veldener Blaskapelle und der Musikgruppe "Veldener Blechhaufa" zum Kriegerdenkmal hinaus am Neufraunhofener Friedhof, wo der Gedenkakt in Verbindung mit dem Kreiskriegerjahrtag stattfand. Josef Zellhuber vom Kreiskrieger- und Soldatenverband Landshut gratulierte der KSK Neufraunhofen bei dieser Gelegenheit ebenfalls zum 100-jährigen Bestehen und sagte, man stehe hier zusammen "im Gedenken an die gefallenen und vermissten Kameraden, in der Erkenntnis, dass ihr Tod uns verpflichtet, das Nötige zu tun, um eine Wiederholung des Grauens eines neuen Krieges zu verhindern". Als Zeichen der Verbundenheit wurden Kränze am Denkmal niedergelegt, ehe die Blaskapelle das Lied vom "Guten Kameraden" spielte und Salutsalven ertönten.

Ministranten Eberspoint

Ministranten verabschiedet

Vergangenen Samstag wurden beim Gottesdienst in Eberspoint zwei ausscheidene Ministranten verabschiedet und zwei neue vorgestellt. Pfarrvikar Thomas Weinzierl bedankte sich im Namen der Pfarrei bei den Jugendlichen für ihre Dienste am Altar und die dafür geopferte Zeit. Melanie Dirrigl war neun Jahre und Paul Füssl acht Jahre Ministrant in der Pfarrei Eberspoint/Ruprechtsberg, die letzten vier Jahre waren beide als Oberministranten tätig. Als Dank für Ihren jahrelangen, zuverlässigen Einsatz erhielten sie eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Als neue Ministranten wurden Doris Härtl und Katharina Vielhuber begrüßt, die beide dieses Jahr ihre Erstkommunion hatten und auch als Altardiener schon im Einsatz waren.

Erntedank Eberspoint

Eberspoint. Vergangenen Sonntag feierte die Pfarrei Erntedank als Familiengottesdienst. Kinder und Jugendliche gestalteten mit Hilfe von Marie Füssl und Chlaudia Härtl bereits am Tag vorher den wunderschönen Erntedankaltar. Die Eucharistiefeier mit dem Motto "Salz der Erde" wurde von Pfarrer Rother zelebriert und Kinder durften die Fürbitten vortragen. Der Kirchenchor umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Im Anschluß wurden vor der Kirche Minibrote zum Kauf angeboten.  

Erntedank mit Ministranteneinkleidung

 

Eine große Anzahl von Ministranten begleitete Kaplan Thomas Weinzierl zum feierlichen Erntedank-Gottesdienst in die mit Erntekrone und Gaben der Natur geschmückte Kirche. Acht Buben aus der Riege der Erstkommunionkinder haben sich für den Ministrantendienst entschieden.

 

Das Erntedankfest ist im Christentum ein Fest nach der Ernte im Herbst, bei dem die Gläubigen Gott für die Gaben der Ernte danken. Die im Altarraum schwebende Erntekrone erinnert an die Abhängigkeit der Menschen von der Natur. Ohne Anfang und Ende steht sie als Zeichen der Ewigkeit, der Unendlichkeit. Zum Dank an die Natur erinnert ebenso das prächtige und farbenfrohe Arrangement mit Blumen, Obst und Gemüse vor dem Altar.

 

Freudig begrüßte Kaplan Weinzierl die zukünftigen Minis, die nach der Einkleidung ihren ersten Altardienst übernahmen. Oberministrantin Johanna Straßer überreichte ihnen die gesegneten Ministrantenplaketten.

 

Zum Ende des Gottesdienstes wurde die Verabschiedung von 10 verdienten Ministranten bekanntgegeben. Im Namen der Pfarrgemeinde sprach ihnen Kaplan Thomas Weinzierl den herzlichen Dank für die jahrelangen Dienste aus. Mit einem großen Applaus schlossen sich die Kirchenbesucher den Wünschen an.

 

Familiengottesdienst: Gott schickt dir einen Engel

 

Zum Familiengottesdienst des gesamten Pfarrverbandes konnte Pfarrer Tobias Rother viele Kinder unter den Pfarrangehörigen begrüßen. Der September gilt in der Kirche als Schutzengelmonat. Am 29. September werden die Namenstage von Michael, Gabriel und Raphael, den drei Erzengeln, gefeiert. Wer hat nicht schon einmal bei sich gedacht, zum Glück hatte ich jetzt einen Schutzengel an meiner Seite. Gemäß dem Motto des Gottesdienstes „Gott, schick mir deinen Engel“ beschäftigte sich Pfarrer Rother in der Predigt mit dem Thema Engel. Was sind Engel und warum glauben wir an sie. Engel sind Boten Gottes und wo begegnen sie uns im Alltag. Fetzig dargeboten wurde der „Engels-Rap“, den die Kinder um den Altar versammelt darboten mit dem Refrain: „ Einen Engel, einen Engel, Gott den brauch ich jetzt; einen Engel, einen Engel, der so richtig fetzt. Einen Engel, einen Engel, Mann das wäre perfekt; sag uns, wo hast du deinen Engel versteckt?“ Zum Ende des Gottesdienstes verteilten Pfarrgemeinderatsmitglieder die von PGR-Vorsitzender Hildegard Köck gebackenen „Engel-Kekse“. Fröhlich holten sich die Kinder das vor Ort frisch zubereitete Popcorn ab.

 

Ministrantentag in Baierbach

"Braucht's, dass es gut wird!" - Ministrantentag in Baierbach

 

 

 

100 Ministrantinnen und Ministranten aus den Pfarrverbänden Altfraunhofen, Velden, Geisenhausen, Steinzell und aus der Pfarrei Seyboldsdorf kamen beim Ministrantentag in der Pfarrei Baierbach zusammen. Nach der Begrüßung der Gruppen absolvierten die Jugendlichen mehrere Stationen rund um die Kirche und das Pfarrhaus. Unter anderem wurden die Sinne der Teilnehmer gefordert. Außerdem bastelte jede Gruppe ein Insektenhotel für den jeweiligen Pfarrgarten.

 

Abschließend zelebrierte Dekan Tobias Rother aus Velden den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Andreas. Dazu waren auch die Eltern eingeladen.

 

Bei seiner Predigt kam Dekan Rother auf das Wort "Mini" zu sprechen, welches ihm persönlich gar nicht gefällt. Bei der Recherche nach Übersetzungen des Wortes Ministranten entedeckte er die Sprache der Insel Timo. In der Sprache soll es keine Vokale geben. Bayerische Missionare lebten dort eine Zeit lang. Diese Missionare prägten dann den Begriff für Ministranten folgendermaßen: " Bg~ gb" wobei das "~" für einen Zungenschnalzer steht. Übersetzt heißt das: "Braucht's, dass es gut wird". Eine sehr treffende Aussage über Ministrantinnen und Ministranten.

 

Die Rhythmusgruppe "Aufwind" unter der Leitung von Bachmayer Michaela übernahm die musikalische Gestaltung.

 

Auch in diesem Jahr gewannen die Ministranten aus der Pfarrei Baierbach den begehrten Wanderpokal und einen Apfelbaum. Dieser wurde von der FirmaDaxauer Landschaftspflege gespendet. Auf Platz 2 landeten die Ministranten aus der Zweikirchen und

Platz 3 teilten sich die Ministranten aus Seyboldsdorf und Eching.

 

Jugendseelsorger Andreas Steinhauser bedankte sich bei der Pfarrverbandsbeauftragten Maria Ringlstetter sowie bei den Oberministranten und Betreuern für die tatkräftige Mitarbeit bei der Vorbereitung.

 

Sportplatzgottesdienst in Neufraunhofen

 

Am letzten Wochenende hat der SV Neufraunhofen das Sommerfest gefeiert.
Hierzu fand am Sonntag ein feierlicher Gottesdienst auf dem Sportgelände
statt. Pfarrvikar Thomas Weinzierl ging in seiner Predigt detailiert
auf das Verhätnis des Glaubesn zum Sport ein. Der Sport kann helfen in
tiefere Dimensionen des Lebens vorzudringen und zeigt somit wie wichtig
Zwischenmenschlichkeit und Kameradschaft gerade in der heutigen Zeit
sind. Dies wird im Sport sehr oft gelebt und das ist wichtiger wie
jeder Sieg. Dies mussten die Spieler des SVN gleich im Derby gegen
Velden umsetzen. Dieses Jahr siegt Velden mit 2:1

 

60jähriges Priesterjubiläum

Vor kurzem feierte Pfarrer Alois Raith bei bester Gesundheit sein 60jähriges Priesterjubiläum in seinem Heimatort Neufraunhofen.
Mit einem Dankgottesdienst wurde dieser Tag feierlich in der
Schloßkirche Neufraunhofen eröffnet.
Der Pfarrgemeinrat hat anschließend die Gottesdienstbesucher und den Jubilar zu einem Stehempfang in die Orangerie des Schlosses Neufraunhofen eingeladen. Freunde, Verwandte und Wegbegleiter von Alois Raith fanden sich ein um mit dem letzten in Neufraunhofen beheimateten
aktiven Priseter ins Gespräch zu kommen. Als Pfarrer im Ruhstand ist er in den Kirchendienst in Altenerding bestens eingebunden. Mit einem Weißwurstessen, das ebenfalls vom Pfarrgemeinderat organisiert wurde, endete diese Feier.

Zimbernmesse in Velden

Zum 50-jährigen Jubiläum des bayr. Zimbernkuratoriums sang der Corale Cimbro aus Roana eine Messe in zimbrische Sprache. der Partnerchor desWurmshamer Männerchors sang zum Abschluß la montanara und ein ital. Marienlied.

Ministrantenzeltlager

In der letzten Augustwoche fuhren die Ministranten des Pfarrverbandes Velden zum diesjährigen Zeltlager am Loaner Weiher. Unter dem Motto „Mario Kart – wir tauchen ein in die geheimnisvolle Welt von Mario und Luigi“ meisterten die Ministranten viele Aufgaben und Gemeinschaftsspiele. Unter anderem musste beim Holzspiel mit viel Kreativität ein „Fahrzeug“ gebaut werden, beim Rollenspiel wurde „Peach“ aus dem Gefängnis befreit, nachdem einige Aufgaben absolviert wurden. Bei der großen Olympiade musste in den einzelnen Gruppen versucht werden, an den Stationen eine gute Leistung zu erzielen. Gemeinsam mit Pfarrvikar Thomas Weinzierl wurden die Anfangsandacht und die Zeltlagermesse gefeiert. Bedingt durch das gute Wetter konnten alle Aktivitäten durchgeführt werden.

Der nächste große Termin für die Veldener Ministranten ist die Ministrantenaufnahme und Verabschiedung am Erntedanksonntag, 06.10. Davor ist am Freitag, 04.10. eine Probe mit anschließendem Pizzaessen.

 

Familiengottesdienst in Hinterskirchen

Singspiel: "Der reiche Narr" aufgeführt

 

 

 

Der Familiengottesdienst am Sonntag stand, passend zum Sonntagsevangelium und Singspiel unter dem Motto "Der reiche Narr". 

 

Zelebriert wurde der Gottesdienst von Diakon Uli Hümmer. Der Kyrieruf, die Lesung sowie die anschließenden Fürbitten wurden von den Kindern vorgetragen.

 

In der Kantate von Gustav Gunsenheimer mit Texten von Friedrich Hofmann für Sprecher, Chor und Instrumente wurde von einem reichen Mann erzählt, der viel Gewinn machte, nur dem leichten Leben zugetan war und sich von Gott abgewandt hatte.

 

Akkordeon, Gitarre, Tuba und Klavier eröffneten das Singspiel mit Musik, zu welcher  mit dem Kinderchor ein Tanz einstudiert wurde, der die ausgelassene Fröhlichkeit von Reichtum darstellte. Nach dieser schwungvollen und farbigen Eröffnung leiteten die Xylophon Spielerinnen zu dem Lied "Alles ist an Gottes Segen ... wer auf Gott sein Hoffnung setzet" über. Dem folgte ein mahnender Sprechgesang mit der Botschaft: "Hütet euch vor der Habsucht, niemand lebt nur davon, dass er viel besitzt".  Instrumente in unterschiedlichen Besetzungen begleiteten den Kinderchor und die Sängerinnen des Chores Aliquando in den folgenden Teilen. Hier wechseln die überspitzten Träume des reichen Mannes mit den Ermahnungen, des für einen Neubau engagierten Architekten, auf Mäßigung ab. Dazwischen wieder der Sprechgesang "Hütet euch vor der Habsucht, ... " . Der reiche Mann lässt sich jedoch nicht aufhalten und bittet zum Tanz, welchen die Kinder mit ihren bunten Tüchern recht wirkungsvoll in Szene setzten und lässt sich von seinem Diener immer wieder den Trinkbecher nachfüllen.

 

Nach diesem ausgelassenen Teil leitete die Sprecherin mit dem Evangelien Text zu den letzten Szenen über. Die von der Tuba gespielte Melodie "Ach, wie flüchtig, ach, wie nichtig" mit im Hintergrund begleitenden Xylophonen und leisem Beckenrauschen ließ eindrucksvoll die folgenden düsteren Minuten beginnen. Sprecher, Drums, Schauspiel und Gesang wechselten sich schnell ab und die Schläge des Cajons ließen den Puls höher schlagen und das folgende Geschehen bis zum Tod des "Reichen Mannes" sehr eindringlich wahrnehmen.

 

Zum Schluss folgte noch einmal der mahnende Sprechgesang : "Hütet euch vor der Habsucht, niemand lebt nur davon, dass er viel besitzt"

 

Der Kinderchor, Chor Aliquando, die Schauspieler und Instrumente in verschiedensten Besetzungen ließen dieses Gleichnis für die zahlreichen Gottesdienstbesucher lebendig werden. Besonders gefiel den Zuschauern, dass sowohl Kinder als auch Erwachsenen in diesem Stück mitwirkten und auch die Handlung sehr bunt und abwechslungsreich dargestellt wurde. Ein großes Lob galt der Kirchenmusikerin Rosmarie Thum, die die Kantate extra für die Hinterskirchner Sänger und Musiker passend bearbeitet hatte.

 

Skapulier- und Pfarrfest in Hinterskirchen

Foto: Aufnahme der neuen Mitglieder in die Skapulierbruderschaft

 

Foto: Nach dem Gottesdienst wurde in der Rampl-Halle noch ausgiebig gemeinsam gefeiert

 

 

 

Skapulierfest mit feierlichem Gottesdienst

 

 

 

Hinterskirchen. Der Kirchenchor begleitete am Sonntag den feierlichen Gottesdienst, mit dem die Kuratie Hinterskirchen das Skapulierfest feierte. Pfarrer Tobias Rother konnte dabei sieben neue Mitglieder, fünf Kinder und zwei Erwachsene, in die Skapulierbruderschaft aufnehmen. In seiner Predigt erklärte Pfarrer Rother, wiedermal auf seine unterhaltsame Art und Weise, dass man mit dem Skapulierabzeichen, unter dem besonderen Schutz der Mutter Gottes steht. Die Prozession wurde aufgrund des Wetters in der Kirche abgehalten.

 

Zum anschließenden Mittagessen traf man sich in der Rampl-Halle, wo Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung die zahlreichen Gäste bis in den Nachmittag hinein mit Schweinebraten, Grillwürstchen, Kaffee, Kuchen und Eis verköstigten.

 

Für die jüngeren Besucher war neben einer Tragerlrutsche auch noch eine Bastelecke aufgebaut. Der Erlös des Pfarrfestes kommt der Kuratie Hinterskirchen zugute.

 

Firmung im Pfarrverband mit Abt Markus Eller

 Botschaft an die Firmlinge: „Das Leben ist ein Geschenk, das gepflegt werden muss“

 

 

 

Abt Markus Eller aus dem Kloster Scheyern spendete im Pfarrverband Velden die Firmung

 

 

 

 52 junge Christen aus dem Pfarrverband Velden hatten sich am Freitag  gemeinsam mit ihren Paten, Eltern und Angehörigen in der Pfarrkirche Velden eingefunden um das Sakrament der Firmung zu empfangen. Die jungen Menschen bereiteten sich in 8 Gruppen über Monate  intensiv  unter der Leitung der Firmgruppenleiter und Kaplan Thomas Weinzierl mit Unterstützung des Gemeindeassistenten Robert Kobilke auf ihren großen Tag vor.

 

 

 

 Als Firmspender war Abt Markus Eller OSB aus dem Kloster Scheyern  gekommen, an den Ort, an dem er bereits vor 10 Jahren zum ersten Mal das Firmsakrament  gespendet hatte. Gemeinsam mit dem Abt zogen Pfarrer Tobias Rother, Pfarrer i.R. Gabriel Kreuzer, Kaplan Thomas Weinzierl, Diakon Uli Hümmer und Gemeindeassistent Robert Kobilke  begleitet von den Ministranten mit den Firmgruppenleitern in die festlich geschmückte Pfarrkirche ein.

 

 

 

Aufmerksam folgten die Gläubigen der Predigt von Abt Markus Eller, in der er betonte, dass das Leben ein Geschenk ist, das es zu pflegen und zu gestalten gilt. Um überhaupt leben zu können, braucht es Luft und Geist. Ansonsten ist Leben gar nicht möglich.  Durch die Firmung werden den Firmlingen die Gaben des Heiligen Geistes geschenkt. Bezugnehmend auf die Lesung aus dem Buch Ezechiel  führte Abt Markus aus, dass die Firmlinge vom Heiligen Geist erfüllt werden wie er auch die toten Gebeine des Volkes Israel zu neuem Leben erweckt hat. Ebenso schenkt der Heilige Geist den Frieden, den der Auferstandene Jesus den Aposteln am Ostersonntag zugesprochen hat, wie es im Johannesevangelium beschrieben ist.

 

Den Festgottesdienst bereicherte musikalisch der Firmprojektchor unter der Leitung von

 

Rosmarie Thum.

 

 

 

Beim anschließenden Stehempfang im Pfarrheim nutzten  viele Firmlinge und Besucher die Gelegenheit mit Abt Markus ins Gespräch zu kommen  und er stand geduldig  für Einzelfotos zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1200-Jahre-Pfarrei Velden

Am Patroziniumsfest der Pfarreikirche St. Petrus feierte die Pfarrei Velden ihr 1200-jähriges bestehen.

 

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1200 Jahre lebendige Kirche
Patrozinium und Geburtstag der Kirche gebührend gefeiert

Die Pfarrei Velden feierte ein nicht alltägliches Jubiläum – 1200 Jahre Kirche Velden und Patrozinium St. Peter. Es war ein heißes Fest in Anbetracht der sommerlichen Temperaturen aber auch im Hinblick auf das abwechslungssreiche Programm. Unter dem Motto „Treffen Sie Gott und die Welt …“ wurde aus den 1200 Jahren ein 1200 Minuten-Programm angeboten mit Gottesdienst, Meditation, geschichtlicher Abriss vom Beginn der  Pfarrkirche bis heute, Erläuterung  der Kirchenausstattung sowie Gegenstände die der Liturgie und den kirchlichen Riten dienen,   musikalische Darbietungen und vieles mehr.
Pfarrer Tobias Rother eröffnete pünktlich um 12 Uhr in der Pfarrkirche das Jubiläumsfest mit einem Gebet und der Verlesung der Gründungsurkunde im lateinischen Originaltext mit anschließender Übersetzung.  So wird das  Jahr 818 als das Gründungsjahr der Pfarrei  Velden angegeben. Die Gründungsurkunde ist Teil des Chronikbuches von Bischof Hitto, das sich im  Bayerischen Staatsarchiv  befindet. Der edle Mann Ellanmar habe in seinem Hof ein Bethaus (Oratorium) errichtet „im Gau Felda“ neben dem Fluß „Filusa“. Er hat den Bischof Hitto von Freising gebeten, dorthin zu kommen. Nachdem ihn der Bischof gefragt habe, wem er die Kirche vererben wolle, gelobte Ellanmar, das samt drei Leibeigenen sowie Feldern und Wiesen ihm, das heißt der Bischofskirche von Freising, zu vermachen. Hierauf habe der Bischof die Kirche und den Altar geweiht und auch Reliquien dazugegeben. Diese Urkunde war auch der Anlass für die 1000 Jahrfeier im Jahr 1819.
Interessiert lauschten dann die Besucher den Erzählungen des Ruhestandpfarrers Gabriel Kreuzer über 1200 Jahre Kirchengeschichte der Pfarrei Velden. Er verfasste hierzu Schriften und Kirchenführer, wie „Der Pfarrverband Velden und seine Kirchen“.
Die Liedertafel Velden stimmte die Gäste mit  Gesang, Orgelstücken und Gitarrenduos  auf weitere frohe Stunden ein. 
Anschaulich erklärte Pfarrer Rother anschließend die aus dem Fundus der Kirche ausgestellten liturgischen Gegenstände. Farbe und Mode der alten und neuen Messgewänder für Priester und Diakone. Zu betrachten waren auch Kerzenständer aus dem
19. Jahrhundert, diverse Kelche in unterschiedlichen Formen. Prächtige Monstranzen aus den Jahren um 1650 und 1850 und vieles mehr beeindruckte die Betrachter.
Ebenso faszinierte der Hochaltar, der an zentraler Stelle die figurenreiche Schlüsselübergabe von Jesus an den Kirchenpatron Petrus zeigt. Diese Szene ist von vielen Einzelfiguren umgeben. Von Pfarrer Rother erfuhren die Besucher Einzelheiten, unterstützt wurde er dabei von Pfarrer Kreuzer. 
Nachmittags waren im Kirchenkaffee Menschen aus dem Pfarrverband geladen, die pflegebedürftige Angehörige betreuen.  Mit hineingenommen in das Jubiläumsfest waren auch die Altenheimbewohner, mit denen Nachmittag im Altenheim Gottesdienst gefeiert wurde.
Kinder und Erwachsene fanden sich gegen 16 Uhr im Pfarrgarten ein und ein emsiges Arbeiten begann. Fröhlich und begeistert wurden unter Gesamtleitung von Kassian Köck  Leisten abgezählt, abgeschliffen, ausgemessen und gebohrt. Fleißige Helfer, unter anderem fand man auch Pfarrer Rother in der wuselnden Menge, unterstützten die Bastler. Alle konnten zum Ende stolz einen selbstgefertigten Schwedenstuhl mit nach Hause nehmen.
Nun begann die Vorbereitung zum Kamishibai-Theater für Alle.  Das ist ein Erzähltheater mit einem Bilderschaukasten, fast wie Fernsehen ohne Strom. Anita Blasig erzählte in verschiedenen Geschichten von Petrus, unserem Kirchenpatron. Erwachsene und Kinder folgten aufmerksam den Szenen von den Jüngern die Jesus folgten und Zeugen von Wundern wurden. In ihrer Erzählart versprühte sie Freude, Stärke, Zuversicht und zog die Zuschauer in ihren Bann.
Zum Festgottesdienst um 19 Uhr im Pfarrgarten  fanden sich viele Gläubige ein.
Kaplan Thomas Weinzierl feierte  zusammen mit Pfarrer Tobias Rother und
Pfarrer i.R.  Gabriel Kreuzer und Diakon Uli Hümmer in der goldenen Abendsonne den Gottesdienst, den der Veld`ner Blechhaufa musikalisch begleitete.
Nach der seelischen Stärkung in der Eucharistiefeier ließ man sich  in heiterer Atmosphäre die Gulaschsuppe schmecken. Zur Unterhaltung spielte der Veld`ner Blechhaufen auf.
Als Erinnerung an dieses denkwürdige Ereignis  wurde an jeden Besucher eine Stofftasche mit dem Aufdruck 1200 Jahre und dem Logo der Pfarrkirche verteilt.   
Trotz des lauen Sommerabends fanden sich gegen 21 Uhr viele Besucher zur Filmvorführung „Petrus und das letzte Abendmahl“ im  Vorführraum ein, der allgemeine Begeisterung
fand.  
Zum Programmpunkt „Licht und Lied“ versammelten sich um 23:30 Uhr die Besucher bei Kerzenlicht im Altarraum der Kirche zum Taizé-Gebet.  Mit Gesängen beten ist eine wesentliche Form der Suche nach Gott. Kurze, stets wiederholte Gesänge schaffen einen Rahmen, in dem man gesammelt beten kann.
Trotz der fortgeschrittenen Stunde erwarteten vor dem Pfarrhaus sehr viele Nachtschwärmer den Nachtwächter, der zu einer „gar schauerlichen“ Wanderung mit Veldener Geschichten von früher und heute – „Kaum zu glauben – aber wahr“ einlud. Als besondere Überraschung hatte er an seiner Seite Pfarrer Tobias Rother als Moritatensänger. Pünktlich um 0:30 Uhr erhob der stilechte gewandete Nachtwächter, den Heinz Holzner verkörperte, seine Stimme und kündigte die erste Begebenheit an. Theatralisch verkündete Pfarrer Rother in Form eines Bänkelgesanges  von der Grundsteinlegung der Kirche des „edlen Paares  Kunigund und Ellnamar“.  Der Nachtwächter führte über fünf Stationen durch den Markt, an denen die Schilderungen aus früheren Zeiten zur allgemeinen Belustigung  erzählt und gesungen wurden. Die Geschichten aus Velden wurden dem Nachtwächter und Bänkelsänger von den Veldener Urgesteinen Pfarrer Gabriel Kreuzer, Maria Kinnigkeit und Sepp Granich zugetragen.


Im Pfarrgarten war bereits ein Fernrohr zur Beobachtung der Planeten Jupiter und Saturn aufgebaut.  Peter Frank übernahm die Sternenführung, an der viele  Besucher reges Interesse zeigten.
In dieser schönen Sommernacht hatte die Jugend bereits ein knisterndes Lagerfeuer entzündet. Um die Feuerschale versammelten sich weitere Besucher und Ger Deters spielte auf der Gitarre Lieder zum Lauschen und Mitsingen. Dazu wurde Stockbrot verteilt, das an der Feuerschale gegrillt wurde und ein leckerer Zwischensnack war.
Um 3:00 Uhr wurde eine Andacht für Schlaflose in der Kirche angeboten. Mit Diakon Hümmer wurde zusammen gebetet und gesungen.  Beten führt zur inneren Ruhe und zur Einheit und Verbundenheit mit Gott. Es kann das eigene Dasein heilsam verändern.
Es geht auf den Morgen zu. Nun ging es um 4:00 Uhr zur Sonnenaufgangs-Wanderung nach Atzmannsdorf. Ebenso wie Velden ist Atzmannsdorf 1200 Jahre alt, deshalb wurde es als Ziel in das Jubiläum eingebunden. Beim „Moar“ gab es eine kurze Kaffeepause und die Wanderung ging wieder zurück nach Velden.
In der Pfarrkirche hatten sich bereits wieder Besucher eingefunden und freuten sich auf das Orgelkonzert unter dem Motto „der Tag erwacht“.  Den Auftakt bildete aus der Peer Gynt Suite von Edvard Grieg der Eröffnungssatz „Morgenstimmung“. Von Rosmarie Thum virtuos dargeboten, wehte der Hauch von  Morgenstimmung durch das Kirchenschiff. Überzeugend interpretierte sie alle Stücke, wie Scéne Pastorale mit der Darstellung verschiedener Szenen im Leben eines Hirten, Musik mit Flöte, Oboe, Vogelstimmen, heitere Stimmung, Donner, Gewitter, Bittgebet, Ruhe.
Nach dieser langen und besonderen Nacht wurde im Pfarrheim ein gemeinsames Frühstück eingenommen.
Zum Abschluss des Jubiläumsfestes feierten die Nachtschwärmer und neu Hinzugekommene die Abschlussandacht mit Pfarrer Tobias  Rother. Ein letztes Mal im Rahmen des Jubiläums versammelte man sich im Altarraum der Kirche um Gott für das gelungene und einmalige Fest zu danken. Ein Fest das zeigt, dass die Kirche auch nach 1200 Jahren lebendig
ist. Sie kann nur dann lebendig sein, wenn sie aus vielen Mitgliedern besteht, die die unterschiedlichsten Aufgaben gemeinsam wahrnehmen und das hat dieses Jubiläum in jeder Hinsicht gezeigt.


1200 Jahre lebendige Kirche

 

Patrozinium und Geburtstag der Kirche gebührend gefeiert

 

 

 

Die Pfarrei Velden feierte ein nicht alltägliches Jubiläum – 1200 Jahre Kirche Velden und Patrozinium St. Peter. Es war ein heißes Fest in Anbetracht der sommerlichen Temperaturen aber auch im Hinblick auf das abwechslungssreiche Programm. Unter dem Motto „Treffen Sie Gott und die Welt …“ wurde aus den 1200 Jahren ein 1200 Minuten-Programm angeboten mit Gottesdienst, Meditation, geschichtlicher Abriss vom Beginn der  Pfarrkirche bis heute, Erläuterung  der Kirchenausstattung sowie Gegenstände die der Liturgie und den kirchlichen Riten dienen,   musikalische Darbietungen und vieles mehr.

 

Pfarrer Tobias Rother eröffnete pünktlich um 12 Uhr in der Pfarrkirche das Jubiläumsfest mit einem Gebet und der Verlesung der Gründungsurkunde im lateinischen Originaltext mit anschließender Übersetzung.  So wird das  Jahr 818 als das Gründungsjahr der Pfarrei  Velden angegeben. Die Gründungsurkunde ist Teil des Chronikbuches von Bischof Hitto, das sich im  Bayerischen Staatsarchiv  befindet. Der edle Mann Ellanmar habe in seinem Hof ein Bethaus (Oratorium) errichtet „im Gau Felda“ neben dem Fluß „Filusa“. Er hat den Bischof Hitto von Freising gebeten, dorthin zu kommen. Nachdem ihn der Bischof gefragt habe, wem er die Kirche vererben wolle, gelobte Ellanmar, das samt drei Leibeigenen sowie Feldern und Wiesen ihm, das heißt der Bischofskirche von Freising, zu vermachen. Hierauf habe der Bischof die Kirche und den Altar geweiht und auch Reliquien dazugegeben. Diese Urkunde war auch der Anlass für die 1000 Jahrfeier im Jahr 1819.

 

Interessiert lauschten dann die Besucher den Erzählungen des Ruhestandpfarrers Gabriel Kreuzer über 1200 Jahre Kirchengeschichte der Pfarrei Velden. Er verfasste hierzu Schriften und Kirchenführer, wie „Der Pfarrverband Velden und seine Kirchen“.

 

Die Liedertafel Velden stimmte die Gäste mit  Gesang, Orgelstücken und Gitarrenduos  auf weitere frohe Stunden ein.  

 

Anschaulich erklärte Pfarrer Rother anschließend die aus dem Fundus der Kirche ausgestellten liturgischen Gegenstände. Farbe und Mode der alten und neuen Messgewänder für Priester und Diakone. Zu betrachten waren auch Kerzenständer aus dem

 

19. Jahrhundert, diverse Kelche in unterschiedlichen Formen. Prächtige Monstranzen aus den Jahren um 1650 und 1850 und vieles mehr beeindruckte die Betrachter.

 

Ebenso faszinierte der Hochaltar, der an zentraler Stelle die figurenreiche Schlüsselübergabe von Jesus an den Kirchenpatron Petrus zeigt. Diese Szene ist von vielen Einzelfiguren umgeben. Von Pfarrer Rother erfuhren die Besucher Einzelheiten, unterstützt wurde er dabei von Pfarrer Kreuzer.  

 

Nachmittags waren im Kirchenkaffee Menschen aus dem Pfarrverband geladen, die pflegebedürftige Angehörige betreuen.  Mit hineingenommen in das Jubiläumsfest waren auch die Altenheimbewohner, mit denen Nachmittag im Altenheim Gottesdienst gefeiert wurde.

 

Kinder und Erwachsene fanden sich gegen 16 Uhr im Pfarrgarten ein und ein emsiges Arbeiten begann. Fröhlich und begeistert wurden unter Gesamtleitung von Kassian Köck  Leisten abgezählt, abgeschliffen, ausgemessen und gebohrt. Fleißige Helfer, unter anderem fand man auch Pfarrer Rother in der wuselnden Menge, unterstützten die Bastler. Alle konnten zum Ende stolz einen selbstgefertigten Schwedenstuhl mit nach Hause nehmen.

 

Nun begann die Vorbereitung zum Kamishibai-Theater für Alle.  Das ist ein Erzähltheater mit einem Bilderschaukasten, fast wie Fernsehen ohne Strom. Anita Blasig erzählte in verschiedenen Geschichten von Petrus, unserem Kirchenpatron. Erwachsene und Kinder folgten aufmerksam den Szenen von den Jüngern die Jesus folgten und Zeugen von Wundern wurden. In ihrer Erzählart versprühte sie Freude, Stärke, Zuversicht und zog die Zuschauer in ihren Bann.

 

Zum Festgottesdienst um 19 Uhr im Pfarrgarten  fanden sich viele Gläubige ein.

 

Kaplan Thomas Weinzierl feierte  zusammen mit Pfarrer Tobias Rother und

 

Pfarrer i.R.  Gabriel Kreuzer und Diakon Uli Hümmer in der goldenen Abendsonne den Gottesdienst, den der Veld`ner Blechhaufa musikalisch begleitete.

 

Nach der seelischen Stärkung in der Eucharistiefeier ließ man sich  in heiterer Atmosphäre die Gulaschsuppe schmecken. Zur Unterhaltung spielte der Veld`ner Blechhaufen auf.

 

Als Erinnerung an dieses denkwürdige Ereignis  wurde an jeden Besucher eine Stofftasche mit dem Aufdruck 1200 Jahre und dem Logo der Pfarrkirche verteilt.   

 

Trotz des lauen Sommerabends fanden sich gegen 21 Uhr viele Besucher zur Filmvorführung „Petrus und das letzte Abendmahl“ im  Vorführraum ein, der allgemeine Begeisterung

 

fand.   

 

Zum Programmpunkt „Licht und Lied“ versammelten sich um 23:30 Uhr die Besucher bei Kerzenlicht im Altarraum der Kirche zum Taizé-Gebet.  Mit Gesängen beten ist eine wesentliche Form der Suche nach Gott. Kurze, stets wiederholte Gesänge schaffen einen Rahmen, in dem man gesammelt beten kann.

 

Trotz der fortgeschrittenen Stunde erwarteten vor dem Pfarrhaus sehr viele Nachtschwärmer den Nachtwächter, der zu einer „gar schauerlichen“ Wanderung mit Veldener Geschichten von früher und heute – „Kaum zu glauben – aber wahr“ einlud. Als besondere Überraschung hatte er an seiner Seite Pfarrer Tobias Rother als Moritatensänger. Pünktlich um 0:30 Uhr erhob der stilechte gewandete Nachtwächter, den Heinz Holzner verkörperte, seine Stimme und kündigte die erste Begebenheit an. Theatralisch verkündete Pfarrer Rother in Form eines Bänkelgesanges  von der Grundsteinlegung der Kirche des „edlen Paares  Kunigund und Ellnamar“.  Der Nachtwächter führte über fünf Stationen durch den Markt, an denen die Schilderungen aus früheren Zeiten zur allgemeinen Belustigung  erzählt und gesungen wurden. Die Geschichten aus Velden wurden dem Nachtwächter und Bänkelsänger von den Veldener Urgesteinen Pfarrer Gabriel Kreuzer, Maria Kinnigkeit und Sepp Granich zugetragen.

 

 

 

 

 

Im Pfarrgarten war bereits ein Fernrohr zur Beobachtung der Planeten Jupiter und Saturn aufgebaut.  Peter Frank übernahm die Sternenführung, an der viele  Besucher reges Interesse zeigten.

 

In dieser schönen Sommernacht hatte die Jugend bereits ein knisterndes Lagerfeuer entzündet. Um die Feuerschale versammelten sich weitere Besucher und Ger Deters spielte auf der Gitarre Lieder zum Lauschen und Mitsingen. Dazu wurde Stockbrot verteilt, das an der Feuerschale gegrillt wurde und ein leckerer Zwischensnack war.

 

Um 3:00 Uhr wurde eine Andacht für Schlaflose in der Kirche angeboten. Mit Diakon Hümmer wurde zusammen gebetet und gesungen.  Beten führt zur inneren Ruhe und zur Einheit und Verbundenheit mit Gott. Es kann das eigene Dasein heilsam verändern.

 

Es geht auf den Morgen zu. Nun ging es um 4:00 Uhr zur Sonnenaufgangs-Wanderung nach Atzmannsdorf. Ebenso wie Velden ist Atzmannsdorf 1200 Jahre alt, deshalb wurde es als Ziel in das Jubiläum eingebunden. Beim „Moar“ gab es eine kurze Kaffeepause und die Wanderung ging wieder zurück nach Velden.

 

In der Pfarrkirche hatten sich bereits wieder Besucher eingefunden und freuten sich auf das Orgelkonzert unter dem Motto „der Tag erwacht“.  Den Auftakt bildete aus der Peer Gynt Suite von Edvard Grieg der Eröffnungssatz „Morgenstimmung“. Von Rosmarie Thum virtuos dargeboten, wehte der Hauch von  Morgenstimmung durch das Kirchenschiff. Überzeugend interpretierte sie alle Stücke, wie Scéne Pastorale mit der Darstellung verschiedener Szenen im Leben eines Hirten, Musik mit Flöte, Oboe, Vogelstimmen, heitere Stimmung, Donner, Gewitter, Bittgebet, Ruhe.

 

Nach dieser langen und besonderen Nacht wurde im Pfarrheim ein gemeinsames Frühstück eingenommen.

 

Zum Abschluss des Jubiläumsfestes feierten die Nachtschwärmer und neu Hinzugekommene die Abschlussandacht mit Pfarrer Tobias  Rother. Ein letztes Mal im Rahmen des Jubiläums versammelte man sich im Altarraum der Kirche um Gott für das gelungene und einmalige Fest zu danken. Ein Fest das zeigt, dass die Kirche auch nach 1200 Jahren lebendig

 

ist. Sie kann nur dann lebendig sein, wenn sie aus vielen Mitgliedern besteht, die die unterschiedlichsten Aufgaben gemeinsam wahrnehmen und das hat dieses Jubiläum in jeder Hinsicht gezeigt.

 

Ministrantenausflug des Pfarrverbandes in den Bayernpark

Die Ministranten des Pfarrverbandes Velden unternahmen dieses Jahr ihren Ausflug in den Bayernpark. Begleitet wurden sie von Kaplan Weinzierl und den Oberministranten. Dort war für jeden unter den vielen Attraktionen etwas dabei: schnellere oder langsamere Achterbahnen, eine Gondelfahrt durch das Schloss von König Ludwig, eine Dampferfahrt auf dem Königssee, Schiffschaukel oder die Wildwasserbahnen. Zufrieden und müde kamen alle wieder wohlbehalten in Velden an.

1200 Jahre 1200 Minuten - Jubiläum der Kirche in Velden

 

 

Die Kirche in Velden gibt es seit 819, so steht es auf dem Gedenkstein in derGeorg-Brenninger-Straße geschrieben.

 

Das wollen wir gemeinsam feiern.

 

 

 

Herzlich willkommen zum Mitfeiern und Dabeisein ist die gesamte Bevölkerung: Jung und Alt, Groß und Klein, Familien...

 

Gerne darf man das Programm ganz mitmachen, gerne darf man sich aber auch nur einige Stationen aussuchen, die

 

einem besonders interessieren.

 

 

 

Manche Programmpunkte finden in der Pfarrkirche statt, manche im Pfarrheim bzw. Pfarrgarten (bei schlechter Witterung hier auch im Pfarrheim) Beschilderung gibt es ausreichend.

 

 

 

Die Verantwortlichen haben ein buntes Programm zusammengestellt und hoffen, dass für Jedenetwas dabei ist.

 

Das genaue Programm für die ganzen 1200 Minuten finden sie im Flyer.

 

 

Download
Flyer mit dem Programm zu 1200 Jahre Kirche in Velden
1200 Jahre Kirche in Velden.pdf
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