Einkaufsangebot der KLJB Seifriedswörth

Einkaufsangebot vom Burschenverein Velden

Gedanken zum 4. Fastensonntag

Aus dem heutigen Evangelium (Joh 9,1-42): Jesus heilt einen Blindgeborenen. "Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurück kam, konnte er sehen". 
Gebet: Jesus, öffne auch uns wieder die Augen für den Glauben und für die Menschen, die mit uns gehen. Auch für alle, die in diesen schweren Zeiten Hilfe brauchen und krank sind. Schenke allen Ärzten und Pflegern viel Kraft in diesen Tagen. Amen.

Allen wünschen wir  einen schönen Sonntag und bleiben wir zuversichtlich, auch wenn wir uns nicht in der Kirche sehen können. Alles Gute und Gottes Segen für euch und eure Familien.

Eure Seelsorger

Einkaufsangebot der KLJB Hinterskirchen-Neufraunhofen

Liebe Mitbürger,

 

gehört ihr zu den Corona-Risikogruppen (hohes Alter, Immunschwäche oder Grunderkrankungen) oder fühlt ihr euch unwohl, Besorgungen zu machen?

 

Wir möchten euch unterstützen, gesund zu bleiben!

 

 

 

Was wir für euch übernehmen können:

 

·         Einkäufe im Supermarkt, Drogerie oder Apotheke,  andere Besorgungen

 

 

 

Wie man uns erreicht:

 

Telefonische Kontaktaufnahme über Paul Pollner 08742/91212

 

·oder per E-Mail an: kljb-hinterskirchen@web.de

 

Wir freuen uns euch unterstützen zu können.

Eure  KLJB Hinterskirchen/Neufraunhofen

 

Alle öffentlichen Gottesdienste und Veranstaltungen entfallen

Das Erzbistum München und Freising sagt aufgrund der Lage im Zusammenhang mit dem Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus) alle öffentlichen Gottesdienste ab. Diese Regelung gilt ab sofort bis zum 3. April. 

 

Den Verantwortlichen ist bewusst, dass dieser Schritt das kirchliche Leben der Gläubigen erheblich einschränkt. Dennoch hat derzeit Vorrang, der Ausbreitung des Virus durch die Zusammenkunft von Menschen nicht weiter Vorschub zu leisten. Dies erfolgt vor dem Hintergrund weitgehender Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung und nachdrücklicher Empfehlungen des betriebsärztlichen Dienstes der Erzdiözese. Eine Entscheidung über die Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen wird zu gegebener Zeit mit Blick auf die aktuelle Lage getroffen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, entbindet die Gläubigen für den genannten Zeitraum mit einer Dispens von der Pflicht, am Sonntag eine Heilige Messe zu besuchen. Die Gläubigen werden ausdrücklich an die Tradition der „geistlichen Kommunion“ erinnert. Diese bedeutet den Empfang des Leibes Christi durch das innere Verlangen nach Jesus Christus im Gebet und die dadurch entstehende geistliche Gemeinschaft der Kirche.

 

Krankensalbungen und Krankenkommunion: Unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen auch in dieser Krisensituation an der Seite der Kranken und Sterbenden. Bei einer dringlichen Notwendigkeit (z.B. lebensbedrohlichen Situation) bringen sie – unter Beachtung der besonderen Hygienemaßnahmen – auch weiterhin die Kommunion und spenden die Krankensalbung. Im Allgemeinen wird die Hauskommunion und Krankensalbung aber eingestellt.

 

Beerdigungen finden selbstverständlich weiterhin statt, aber ohne ein Requiem (Totenmesse). Ein solches kann später nachgeholt werden. Die Erzdiözese bittet darum, den Kreis der Anwesenden bei Beerdigungen klein zu halten.

 

Taufen und Trauungen sind zu verschieben. In dringlichsten Ausnahmesituationen können Priester und Diakone das Taufsakrament im engsten Familienkreis spenden.

 

Firmungen sind, wie bereits mitgeteilt, für den Zeitraum bis Ostern zu verschieben.

 

Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, unabhängig von der Teilnehmerzahl bis auf weiteres verschoben

 

 

Kirchen bleiben zu den üblichen Zeiten geöffnet. Die Gläubigen sind zum persönlichen Gebet eingeladen.

 

Die Priester werden privat weiterhin Eucharistie feiern und für die Gemeinde beten.

 

Die Gläubigen sind eingeladen Gottesdienste über Radio, TV oder Internet mitzufeiern.

 

Selbstverständlich sind auch unsere Seelsorger über das Notfalltelefon weiterhin erreichbar.

 

 

 

Botschaft unseres Erzbischofs

Neue Rubrik - Umweltgedanken

Unter einer neuen Rubrik auf unserer Homepage versorgt sie der PGR Gebensbach immer wieder mit neuen Informationen. 

Hier finden sie die Infos

Kinderbibeltage in Velden

Ein großes Glaubensfest mit Kindern - die Kinderbibeltage der Pfarrei Velden - ist mit einem abschließenden Gottesdienst am Sonntag den 8. März in der Pfarrkirche in Velden zu Ende gegangen. Beinahe 100 Kinder sind in diesen Tagen von 40 jugendlichen und erwachsenen Betreuern begleitet worden.

 

 

KINDERBIBELTAGE: ABENTEUER PUR

 

Mit Kindern die Bibel spüren und entdecken: Dieses Anliegen verfolgt die Pfarrei Velden mit den Kinderbibeltagen. Durch lebensnahes, kreatives und abwechslungsreiches Programm werden Kinder ermutigt, sich mit biblischen Geschichten auseinanderzusetzen und zu entdecken, dass sie uns auch heute noch gültige Botschaften übermitteln wollen.

 

 

In diesem Jahr drehte sich alles um Maria, die Mutter von Jesus.

 

 

Am Freitag um 14.30 Uhr begrüßte Pfarrer Tobias Rother alle Anwesenden in der Pfarrkirche. Nach dem Lied „Wir preisen dich Maria“ ging es für die Kinder, die in 9 Gruppen eingeteilt waren, mit ihren Gruppenleitern auf die Reise von Station zu Station, um Verschiedene Geschichten rund um die heilige Maria zu hören.

 

 

 „Voll Arbeit“ hieß es bei Pfarrer Tobias Rother, der den Kindern kurzweilig von ihren Namenspatronen erzählte, wobei jeder von ihnen erfuhr, nach welchem Heiligen sie benannt wurden und was diese sie in ihrem Leben bewirkt haben.

Im Kamishibai-Theater bei Johanna Maierthaler wurde die Szene anschaulich dargestellt, wie der Engel Gabriel zu Maria kam.

 

Im Anschluss durften die Kinder in der Bastelstation von Brigitte Witt und Jacqueline Bender Drahtengel basteln.

 

Auf eine spannende Reise ging es bei Pfarrvikar Thomas Weinzierl, der die verschiedenen Stationen des Rosenkranzes erklärte, wobei man unter anderem auch erfuhr wie viele Perlen ein Rosenkranz hat.

 

Gleich darauf durften die Teilnehmer selbst ein Rosenkranz-Armband basteln in der Station von Regina Tafelmeier, bevor es weiterging zu Uli und Sandra Hümmer. Hier wurden mit den Kindern die Rosenkranz-Gebete auch praktisch eingeübt.

 

Albert Mederer übte mit den Kindern in der Musik-Station verschiedene Marien-Lieder und verstand es Alle zu begeistern. Selbst die unmusikalischen Kinder hörten sich selbst kraftvoll mitsingen. Dabei wurden sowohl Kirchenlieder als auch moderne Popsongs wie „Dance monkey“ von „Tones and I“ einstudiert.

 

Da Bewegung zwischendurch notwendig ist, durfte man sich bei Stefanie Straßer eine ¾ Stunde mit verschiedenen Spielen austoben.

 

Von „Marienerscheinungen“ erzählte Evi Zehetbauer den Kindern, von bedeutenden Erscheinungsorten wie Fatima oder Lourdes.

Im Anschluss gingen die Kinder in die „Lourdes-Grotte“ der Pfarrkirche Velden und bestaunten diese wunderschöne, kleine Grotte.

 

 

Fleißige Mamas hatten viele leckere Kuchen gebacken und gebracht, die am Freitagnachmittag und am Samstag zwischendurch die Kinder wieder zu Kräften kommen ließen.

 

Besonders freuten sich die Kinder auf das Mittagessen am Samstag: wie in jedem Jahr gab es Hot Dogs, die allen sehr gut schmeckten.

 

 

Am Sonntag fand dann in der voll besetzten Pfarrkirche von Velden der abschließende Familiengottesdienst statt. Mit großer Begeisterung durften hier die teilnehmenden Kinder die verschiedenen Stationen in den Gottesdienst einbringen und die anwesende Pfarrgemeinde bekam somit einen Einblick, was an den vergangenen Tagen alles gemacht wurde.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Pfarrheim das Fastenessen statt.

Hierzu hatte der Pfarrgemeinderat, der Männer-, Frauen- und Burschenverein alle Pfarrangehörigen zu einer Gemüsesuppe mit Würstl und Brot eingeladen. Der Erlös des diesjährigen Fastenessens ging an Pfarrer Thomas Brei und seine Projekte in Tansania.

 

 

In diesen Tagen hatten die Kinder genauso wie die Helferinnen und Helfern Zeit, Gemeinschaft zu erfahren: im Gebet und Gottesdienst, im Spielen und Basteln, im Zuhören und am Tisch.

 

Das Vorbereitungsteam um Pfarrer Tobias Rother sagt „Vergelt’s Gott“ allen, die gekommen waren und die mitgearbeitet haben!

 

Wunderschöne Tage bei sind zu Ende gegangen!

 

 

 

 

Die Neufraunhofner Erstkommunionkinder backen Brot

Neufraunhofen/Hinterskirchen.

 

Unter dem Motto „Unser tägliches Brot gib uns heute“, trafen sich letzte Woche die Neufraunhofner Erstkommunionkinder in der Bäckerei Malur (Hinterskirchen). Mit großer Begeisterung durften die Kinder Brot- und Brezenteig kneten und formen. Nebenbei erklärte und zeigte Elisabeth Malur den neugierigen Kindern, welche Zutaten für den Teig benötigt werden und wieviel Ruhe der Teig zwischendurch braucht. Schließlich durften die begeisterten Kinder ihre Backwaren selbst aus dem Ofen holen. Noch warm wurden die ersten Brote probiert. Alle waren sich einig: das Brotbacken in der Bäckerei Malur war ein großes Highlight in der Erstkommunionvorbereitung.

 

Neue Ministrantin in Johanneskirchen

Am 1. Fastensonntag wurde Marie Niedermeier von Pfarrvikar Thomas Weinzierl in die Ministranten Gemeinschaft aufgenommen. Zunächst erklärte sie ihre Bereitschaft zum Dienst, bevor sie die gesegnete Ministranten Plakette bekam. Pfarrvikar Weinzierl bedankte sich abschließend bei allen Ministranten für ihren zuverlässigen Dienst.

Seniorenfasching Velden

Velden: Seniorenfasching

 

 

 

Ein lustiges Völkchen - zum Teil recht originell maskiert - versammelte sich am vergangenen Mittwoch im Veldener Pfarrsaal, um Fasching zu feiern. Obwohl das Wetter nicht gerade einlud, die heimischen Gefilde zu verlassen, hatte sich der (abgeteilte) Pfarrsaal dennoch recht ordentlich mit den faschingsbegeisterten Senioren gefüllt.

 

Alleinunterhalter Franz Görlich spielte fleißig zum Tanz und Mitschunkeln auf, sodass schnell eine gute Stimmung aufkam. Dabei waren die Senioren mit einer Polonaise - quer durch den Saal -  gefordert, die verständlicherweise so Manchen ins Schwitzen brachte.

 

Der Pfarrgemeinderat übernahm wie immer die vorzügliche Bewirtung mit Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und Wiener Würstchen. Die Kindergruppe „Joung Dimension“ bewies mit ihrem Schautanz ihr früh vorhandenes Talent, was von den Senioren mit viel Applaus bedacht wurde. Gleich im Anschluß marschierten die „Future Dancers“ ein und demonstrierten schon fast professionell ihr akrobatisches Können, das dann auch den entsprechend großen Applaus verdiente. Anschließend sorgte ein lustiger Sketch, dargeboten von Johanna Strohhofer und Ingrid Baumann, für weitere gute Stimmung.

 

Trotz terminlicher Bedrängnis ließ es sich Hausherr Pfarrer Rother nicht nehmen, kurz vorbeizuschauen und gab seiner Freude Ausdruck über die zahlreich erschienenen Senioren.

 

Es war ein gelungener Faschingsnachmittag, der auch die Verantwortlichen wieder ermunterte, auch im nächsten Jahr mit den Senioren Fasching zu feiern.

 

Schäfflertanz auf dem Kirchplatz

Im 7-jährigen Turnus tanzen die Schäffler der Veldener Faschingsgesellschaft im Markt und im PV Velden die mehrteilige Tanzfolge mit großem Erfolg und Begeisterung der Zuschauer. In dieser Tanzsaison feierten die Schäffler vor dem ersten Ehrentanz auf dem Kirchplatz eine Hl. Messe in der Veldener Pfarrkirche mit. Dekan Tobias Rother in Konzelebration von Pfarrvikar Thomas Weinzierl und GR Gabriel Kreuzer, freute sich sichtlich, dass die Schäffler ihre Auftritte mit einem Gottesdienst beginnen. In der sehr sinnvollen Predigt verglich er die Menschen und ihre Beziehung zum Glauben und zu Gott mit dem Entstehen und der Bestimmung eines Holzfass in dem guter Wein ausgebaut werden kann. Um die Form zu bekommen muss es einmal im Fass brennen, damit es dicht wird und der kostbare Inhalt, der kostbare Wein reifen kann.

Krippenspiel Hinterskirchen

Zahlreiche Besucher bei Krippenspiel

 

 

 

Ein Stern strahlt in der dunklen Nacht

 

 

 

Hinterskirchen. Auch in diesem Jahr wurde die Kindermette am Heiligen Abend mit einem Krippenspiel gestalten. Es wirkten Kinder, Schulkinder als auch die Firmlinge mit. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Christina Hingerl und Daniela Lohmayer mit Team, sowie Quirin Eglhuber an der Trompete.

 

Der Ausrufer verkündet unter Trompetenmusik, das alle Bürger sich schleunigst auf den Weg nach Bethlehem machen müssen, um dort in Listen eingetragen zu werden. So machen sich auch Maria und Josef auf den Weg. Maria ist müde, aber niemand möchte ihnen einen Schlafplatz anbieten, so auch der Wirt, der Angst hat ausgeraubt zu werden. Da kommt ein kleines Mädchen vorbei und bietet den beiden an, mit zu Ihrem Vater nach Hause zu kommen. Sein Haus ist schon voll, aber er gibt Ihnen seinen Stall zum übernachten. Dies nehmen die beiden danken an.

 

Währenddessen sitzen die Hirten am Lagerfeuer um sich zu wärmen. Sie unterhalten sich über Kaiser Augustus, der in seinem warmen Palast sitzt und nichts von der Kälte hier draussen merkt. Sie hoffen das die Welt bald mit Liebe und Gerechtigkeit regiert wird und endlich der Heiland kommt. Da sehen sie im Westen einen ganz besonderen Stern leuchten, der viel heller ist als alle anderen. Ein Engel erscheint ihnen und verkündet die große Freude, der Retter der Welt ist geboren. Sogleich machen sich die Hirten allesamt auf den Weg, um zum Kind in der Krippe zu gelangen.

 

Maria und Josef empfangen die Hirten freundlich, sie sind erstaunt das ein Engel ihnen den Weg gezeigt hat.

 

Unter imposantner Trompetenbegleitung hört man schon von weitem die Heiligen Drei Könige zu der Krippe kommen. Sie sind ebenfalls dem Stern gefolgt und haben Geschenke mitgebracht.

 

Das Kind, das sie gefunden haben ist wirklich ein großer König. Es ist Gottes Sohn. Gott ist zu den Menschen gekommen, um ihnen seine Liebe und Nähe zu bringen.

 

Das Große wird klein und das Kleine wird groß. Die Hirten beschließen ihr Leben ab jetzt zu ändern und es besser zu leben.

 

Jesus ist heute zu uns gekommen und er kommt auch zu euch. Niemand ist von seiner Liebe ausgeschlossen. Genau das ist die Botschaft, die Gott ihnen geschickt hat.

 

Im Anschluss an das Krippenspiel wurden die Fürbitten von den Firmlingen vorgetragen.

 

Zum Abschluss wurde noch gemeinsam „Stille Nacht, Heilige Nacht“ gesungen.

 

Der Gottesdienst wurde von Annemarie Manhart gestalten mit Unterstützung eines Krippenspielteams. Heuer durfte sich die Kindermette noch mehr an zahlreichen Besuchern erfreuen, da die Christmette in diesem Jahr zum ersten Mal ausfiehl.

 

Sternsinger in Neufraunhofen

Sternsinger in Velden

Gründung der KLJB Hinterskirchen/Neufraunhofen

Am 03.01.2020 fand im Gasthaus Rampl die Gründungsversammlung der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Hinterskirchen/Neufraunhofen statt.

Rund 70 Interessierte füllten die Gaststube. Vom Kreisverband Landshut war dazu Nicole Ringlstetter gekommen. Nach Verabschiedung und Genehmigung der Satzung durch die Versammlung wurde die Vorstandschaft gewählt. 1. Vorstand ist Nico Eglhuber, 2. Paul Pollner, 3. Jonas Art, 4. Thomas Gerbl. Kassier ist Jonas Ippenberger und Schriftführerin Johanna Wagenbauer. Als geistlicher Beirat wurde Pfarrvikar Thomas Weinzierl gewählt. Als Beisitzer wurden Julian Landersdorfer, Markus Blaschei und Magdalena Stangl gewählt.

Nico Eglhuber und Paul Pollner erklärten im weiteren Verlauf die Vorhaben der KLJB. Dritter Bürgermeister Anton Maier freute sich über die Gründung und sprach seine Grußworte aus. Mit einem gemütlichen Beisammensein klang die Versammlung aus.

Gottesdienste an Weihnachten

An Heiligen Abend und an den Weihnachtsfeiertagen finden wieder zahlreiche Gottesdienste in unseren Pfarreien statt. Die genauen Orte und Zeiten können sie unserem Pfarrbrief entnehmen.

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Pfarrbrief v. 22.12.2019.pdf
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Zwei neue Ministranten in Neufraunhofen

Die Pfarrgemeinde Neufraunhofen freut sich über  2 neue Ministranten.
Am 2. Adventsonntag wurden Clara von Soden Fraunhofen und Tobias Mittermeier in die Ministrantengruppe der Neufraunhofener Ministranten aufgenommen.
Pfarrvikar Thomas Weinzierl holte die beiden Bewerber an den Altar und fragte sie, ob sie für den Dienst am Altar bereit sind. Nachdem Beide die Bereitschaft dazu erklärten wurden sie von den größeren Ministranten eingekleidet und die Oberministrantin verlieh ihnen als äußeres Zeichen die Ministrantenmedaille. Mit den besten Wünschen der Pfarrgemeinde traten beide den Dienst am Altar an.

Altarweihe in Vilslern

Nachdem 7 Jahre lang ein Schutzgerüst den Kircheninnraum füllte und die Kirche als Rosenkirche bekannt war, konnte nach 2 Jahren Renovierungsarbeiten St. Ulrich in Vilslern wieder geöffnet werden. Kardinal Reinhard Marx weihte die neu gestalteten liturgischen Orte bei einer Festmesse.

Trompetenklänge schallten den Kirchgängern auf ihrem Weg zur heimischen Pfarrkirche St. Ulrich schon von weitem entgegen. Während Blaskapelle und Gottesdienstbesucher durch das Dorf marschieten, empfingen Pfarrer Tobias Rother und sein Ministrantengefolge feierlich Kardinal Reinhard Marx auf der anderen Seite der Kirche. Dort standen einige Anwohner und verfolgten gespannt und mit gezückten Handykameras das Spektakel - so hohen Besuch verschlägt es nun mal selten in das kleine Dorf.

 

Gespannt traten die Gottesdienstbesucher ein in das renovierte Gotteshaus. Wie in einer rund 1000 Jahre alten, mittelalterlichen Kirche sieht es hier freilich nicht mehr aus: Moderne Lampen erhellen das Kirchenschiff, die Wände strahlen weiß und die Wandmalereien an der Decke leuchten in kräftigen Farben, reflektiert vom Sonnenlicht aus den hohen Fenstern.

Die Sitzbänke waren mit Rosen aus Notenpapier geschmückt, schnell füllten sie sich, bis die letzten Gäste draußen warten mussten, als der stolze Pfarrer alle Ehrengäste, am Bau beteiligte Personen und Gemeindemitglieder in der heimischen Kirche begrüßte. "Vor rund 1000 Jahren wurde die Pfarrkirche St. Ulrich dem Bischof von Freising anvertraut, recht viel hat sich seither nicht verändert", so Rother. Wer die Kirche vor der Renovierung kannte, mochte dem möglicherweise nicht ganz zustimmen, aber zumindest das Bistum blieb das Gleiche. Über die Einladung zur Einweihung der renovierten Kirche freute sich Kardinal Reinhard Marx besonders: Er verglich den Festakt mit dem einer Taufe. Die Taufe sei ein Fest der Freude und ein Bekenntnis zum Glauben an Gott. Die Weihe des neuen Altars sehe er als "Erneuerung der Taufe und der Liebe Gottes".

"Warum bauen Menschen Tempel, Altäre oder Gotteshäuser in allen Religionen?" fragte sich der Kardinal während seiner Predigt. Viele Menschen würden nur beten, wenn sie etwas Konkretes wollen: Einen gewonnenen Krieg, Gesundheit, Geld oder ein gutes Abitur. Jeder Wunsch sollte auf seine Art berechtigt sein. "Aber im Tempel wollen sie Gott, ihre Versicherungspolice für alle Fälle, einsperren und nicht mehr loslassen."

Zu selten jedoch würden sich die Gläubigen fragen, was Gott will. All die Forderungen und Bitten hätten nichts mit Gott zu tun, dennoch liebe er alle Menschen, obwohl niemand ihm etwas zurückgeben könne. Statt zu versuchen, Gott festzuhalten, sollten die Gläubigen lernen, ihn als Wegbegleiter zu sehen und sich mit ihm zusammen auf den Weg machen. Den Kirchenaltar sah der Kardinal als Verbindung zwischen Himmel und Erde. Aus kirchlicher Tradition heraus wurden während des Gottesdienstes die Reliquien zweier Heiliger in den Altar eingefügt, es handelte sich um Benno von Meißen, einen heiliggesprochenen Bischof aus der Zeit um das Jahr 1100 und einen der bedeutendsten Geschichtenschreiber des Mittelalters, Otto von Freising.

Mit Öl salbte Marx schließlich den neuen Vilslerner Altar und entzündete kleine Weihrauchschiffchen darauf. Dünne Rauchfäden stiegen allmählich in die Luft, die Flammen wurden größer und die Luft in der Kirche vom Weihrauchduft erfüllt, als schließlich der Chor in einen Lobgesang einfiel. Das Kirchengewölbe war ausgefüllt von Geigenklängen, die sich vom flächigen Klang der Chorstimmen tragen ließ.

Nach dem Gottesdienst zur Weihe der renovierten Kirche in Untervilslern wurde gemeinsam in einem Festzug zum Gasthaus Putz gezogen. Dort wurden nach dem Mittagessen die Festreden der Ehrengäste gehalten. Landrat Peter Dreier wies darauf hin, dass nach einem solchen Bau allen gedankt werden müsse - angefangen von den Baufirmen, den Arbeitern bis zu den Personen im Hintergrund. Als Beispiel sollte der Einsatz der Ministranten und des Chores nicht vergessen werden. Dreier gratulierte im Namen des Landkreises zu dem nun geschaffenen Werk und erinnerte gleichzeitig daran, dass sich Leute hier schon vor Jahrhunderten eine Kirche geleistet haben und bei der Erhaltung immer harte Arbeit und in manchen Zeiten auch Entbehrungen notwendig gewesen seien. Die Kirche sei für viele Menschen in schlechten Zeiten, auch in persönlich schlechten Zeiten, ein Ort der Besinnung und entsprechend hilfreich. "Gemeinsam wird diese Kirche auch in Zukunft bestehen", betonte Dreier. Er nannte als Beispiel die von vielen Helfern des Ortes geplante und geschmückte Rosenkirche.

Bürgermeister Ludwig Greimel betonte den gemeinschaftsfördernden Charakter der Kirche. "Traditionell ist kein Dorf in Bayern ohne Kirche." Es solle jedoch nicht nur das historische Bauwerk gemeint sein, sondern der Glauben solle auch im Alltag gelebt werden. Hierzu sei der Grundstein mit der auch von der politischen Gemeinde finanziell unterstützten Renovierung gelegt worden. "Nun muss das Gebäude zum Leben erweckt werden." Die Architektin und Gesamtplanerin Adelheid Brunner bedankte sich beim Planungsteam und den Helfern, die während der Planung beratend zur Seite standen. Die Bauarbeiten wurden nach einer langen Phase an Planungen, Kostenvoranschlägen und Untersuchungen im Frühjahr 2017 begonnen. Für solch ein historischer Bauwerk seien sie sehr schnell in nur zwei Jahren beendet worden. Dank gebühre allen Mitarbeitern, Künstlern, Restauratoren oder Handwerkern die ihr bestes gaben und immer reibungslos zusammengearbeitet haben.

"Die Kirchenverwaltung Vilslern unterstützte stets die Arbeiten", betonte die Architektin Brunner und wünschte der Kirche für die Zukunft stets viele Besucher in den Gottesdiensten. Den Abschluss bildete die Dankrede von Pfarrer Tobias Rother. Er bedankte sich bei der Marktgemeinde Velden für die Zuschüsse zur Renovierung. Dank wurde auch dem Vilslerner Kirchenchor mit Unterstützung von Musikern und Sängern aus den gesamten Pfarrverband für die feierliche Kirchenmusik gesagt. Den Helfern aus Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat und den vielen Arbeitern am Festtag, angefangen von der Feuerwehr mit der Verkehrsabsicherung bis zu den Mesnern und Ministranten, wurde ebenfalls gedankt. Besonders bedankte sich Rother bei Kirchenpfleger Xaver Keck, Maria Berg für den Schmuck von Weg und Kirche und bei Franz Aigner für den Kirchenführer. Nach dem Festtag im Gasthaus mitEssen und vielen gespendeten Kuchen klang der Tag mit einer Kirchenführung und einer Dankvesper aus

Allerheiligen/Allerseelen Pauluszell

An Allerheiligen/Allerseelen wird traditionell in den Gottesdiensten und bei der Gräbersegnung der Verstorbenen des letzten Jahres gedacht und Kerzen angezündet.