Priesterjubiläen in Velden

„Der Dienst des Priesters ist einem Musiker gar nicht so unähnlich. Er darf sich nicht selbst in den Mittelpunkt stellen, soll doch die Melodie in ihrer Schönheit zum Klingen kommen. Er verkündet nicht sich selbst, sondern, die Botschaft Jesu.“, so beginnt Pfarrer Tobias Rother sein Grußwort in der Festschrift zum Priesterjubiläum von BGR Gabriel Kreuzer (60 Jahre), BGR Georg Prösl (60 Jahre), Pater Josef Vrodoljak (50 Jahre), Pater Dr. Anton Dimpflmaier (30 Jahre), das der Pfarrverband Velden am vergangenen Erntedanksonntag gefeiert hat.

 

Diese Botschaft haben die vier Jubilare auf ganz unterschiedliche Weise, in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen an unzählige Gläubige weitergegeben. Die Wege der vier Seelsorger haben sich im Pfarrverband Velden gekreuzt und seither sind sie einander verbunden und gehen immer wieder eine Wegstrecke gemeinsam. So war es ein Fest der Freude für den Pfarrverband Velden , dass auch die Priesterjubiläen gemeinsam gefeiert werden konnten.

 

Schon viele Wochen vorher wurde ein Festausschuss unter Koordination von Pfarrverbandratsvorsitzender Hildegard Köck zusammengestellt, der sich um die Organisation des Festes kümmerte.

 

Am Festtag selbst formierte sich am Volksfestplatz ein langer Festzug mit mehr als 50 Vereinen und Gruppen mit Vertretern aus dem ganzen Pfarrverband, der dann durch den Markt auf den Kirchplatz führte, wo der Gottesdienst im Freien stattfand.

 

Die Jubilare fuhren mit einer Kutsche den Weg mit.

 

Ein Projektchor, mit Sängerinnen und Sängern aus dem ganzen Pfarrverband, unter der Leitung von Rosmarie Thum umrahmte den Gottesdienst mit der Messe „Missa brevis Nr. 7 in C“ von Charles Gounod.

 

Eine organisatorische Herausforderung wurde den Ministranten und der Mesnerin abverlangt, als es während der Messfeier Segen von oben in Form von Regen kam.  

 

Vertreter aus den neun Pfarreien beteten die Fürbitten.

 

Pfarrer Tobias Rother hat in seiner humorvollen, aber äußerst tiefgründigen Ansprache verstanden, die Aufgaben und den Dienst eines Priesters und Seelsorgers mit Worten der heutigen Sprache zu definieren und sorgte dadurch auch für so manches Schmunzeln.

 

Pfarrer Gabriel Kreuzer dankte abschließend, sichtlich gerührt im Namen der vier Jubilare, allen für die vielen Mühen, die aufgebracht wurden, um den Festtag so feierlich zu gestalten. Sein ganz persönlicher Dank galt jedoch seiner Pfarrhaushälterin Heidi Wullinger, die in seit nunmehr fast zwanzig Jahren in allen Lebenssituationen begleitet.

 

Nach dem Festgottesdienst trafen sich alle zum gemeinsamen Mittagsmahl im Pfarrsaal und im Festzelt.

 

Viele fleißige Helfer schafften es in kurzer Zeit die Gäste mit Essen und Getränken zu versorgen.

 

Der Veldener Blechhaufen sorgte für eine angenehme Umrahmung während des Mittagessens.

 

Pfarrverbandsrats-Vorsitzende Hildegard Köck gratulierte in kurzen Worten im Namen der Pfarrgemeinderäte und der Kirchenverwaltungen vom ganzen Pfarrverband für das seelsorgerische Wirken und den Einsatz für die Menschen in den Pfarreien.

 

Staatsminister a.D. Erwin Huber, der seit 40 Jahren mit Pfarrer Kreuzer verbunden ist,  wünschte in launigen Worte das beste für die Zukunft und merkte noch an: „So eine gute Predigt wie heute hab ich noch nie gehört.“ . Den Gratulationen und Glückwünschen schlossen sich auch stellvertretender Landrat Rudolf Lehner seitens des Landkreises Landshut und der Veldener Bürgermeister Ludwig Greimel, stellvertretend für die politischen Gemeinden im Pfarrverband.

 

Anschließend spielte die Hausmusi Gratz einige Stücke zu Ehren der Jubliare.

 

Für den Nachmittag war ein reichhaltiges Kuchenbuffet mit Köstlichkeiten aus allen neun Pfarreien für die Gäste bereit.

 

Mit einer Vesper am Nachmittag in der Pfarrkirche wurde der gelungene Festtag abgerundet.

 

Viele, viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus dem ganzen Pfarrverband haben mitgeholfen und dazu beitragen, dass dieses Fest so gelungen und gut verlaufen ist. Auch dies ist ein Verdienst unserer Jubilare, in besonderer Weise BGR Gabriel Kreuzer, der den Pfarrverband in seiner heutigen Form geführt und geformt hat und immer wieder Menschen zum Mitmachen „zu Gottes Ehre“ ermutigt hat.