Pferde helfen kranken Kindern

Im Herbst vergangenen Jahres veranstalteten die Pfarreien Velden und Gebensbach einen Leonhardiritt von Gebensbach nach Erlach und zurück. Viele prächtige Kutschen nahmen teil und viele Leute standen bei strahlendem Wetter am Straßenrand und schauten zu. Der Erlös aus dem Kaffee-, Getränke- und Kuchenverkauf wurde nun gespendet.
Das Organisationsteam beschloss, die Summe von 500 Euro an den „gemeinützigen Verein "Therapeutisches Reiten - Pferde helfen behinderten Kinder e.V."  Taufkirchen/Vils  zu spenden.

Vor kurzem trafen sich Pfarrer Tobias Rother und Hildegard Köck von der Pfarrei Velden, Marion Söll von den Rosserern sowie  Katharina Mergenthaler (Kassier) und Birgit Schöffberger (Schriftwart) vom gemeinnützigen Verein zur Spendenübergabe in Erlach.
Beide Damen vom Verein für therapeutisches Reiten zeigten sich sehr erfreut über die Spende und berichteten darüber, wie gut den Kindern diese Reitstunden tun.  Das  Ziel ist die Förderung behinderter Kinder durch therapeutisches Reiten (Hippotherapie).Die Hippotherapie ist eine medizinisch- krankengymnastische Behandlungsform, bei der die Bewegungen des Pferdes genutzt werden, um unter gezielter Anleitung blockierte Bewegungsabläufe bei Kindern positiv zu beeinflussen. Kinder, die mit einem Pferd arbeiten, bauen zu diesem eine Beziehung auf und erhalten Zuwendung. Zudem ist es für sie ein Erlebnis, auf dem Rücken der Pferde ganz groß zu sein und den Eltern ihre Fortschritte zu zeigen.
Da sich die Krankenkassen  im Laufe der Gesundheitsreformen seit 1996 komplett aus der Bezahlung der ärztlich verordneten Hippotherapie zurückgezogen haben und die Eltern somit gezwungen wurden, entweder auf die Therapie zu verzichten oder sie selbst zu finanzieren, sind Spenden hier immer sehr willkommen.
Momentan sind gerade einige Plätze für Reitstunden frei, näheres kann über den Verein erfragt werden.