Jesus ist unser Freund - Erstkommunion in Velden

26 junge Pfarrangehörige empfingen erstmals den Leib des Herrn

 

 

 

Unter dem Motto „Jesus, wo wohnst du?“ bereiteten sich die Kinder auf das Sakrament der Erstkommunion vor. Im Zeichen vom Brot dürfen sie erfahren, wie Jesus Christus uns im Leben trägt und bereichert.  Auf den Weg zur Erstkommunion wurden die Kinder begleitet von den Seelsorgern, Eltern und den Gruppenleiterinnen. In Gruppe 1 zeigten sich verantwortlich Brigtte Wendlinger, Maria Hübl und Christine Skala; in Gruppe 2   Kerstin Stephan, Silvia Rusch und Kathrin Stobrawe, Gruppe 3  betreute Jacqueline Bender. Bei strahlendem Wetter und unter feierlichem Orgelspiel  zogen 26 junge Christen mit Kaplan Thomas Weinzierl, Diakon Uli Hümmer, Clemens Rude und dem Altardienst in die stilvoll geschmückte Kirche ein.  Kaplan Weinzierl begrüßte die Kinder mit ihren  Eltern, Verwandten, Freunden und Bekannten sowie die vielen Gläubigen und eröffnete den feierlichen Gottesdienst. Kyrierufe und Lesung sowie die Fürbitten wurden von den Kommunionkindern vorgelesen. In der Predigt getreu dem Motto „Jesus, wo wohnst du?“ erzählte Kaplan Thomas Weinzierl von der Freundschaft Jesus mit uns. Freunden zeigst du wo und wie man wohnt, aber kann man mit Jesus befreundet sein obwohl man nicht weiß wo er wohnt. Ja man kann es. Jesus sagt: Ich bin der Weinstock ihr seid die Reben. Wir sind also immer ganz nahe bei Jesus und können gut mit ihm befreundet sein. Wir können und dürfen mit ihm reden. Aber wie können wir mit ihm reden? Ja – dann wenn wir mit zu ihm beten. Ebenso können wir die Freundschaft mit ihm pflegen wenn wir von seinem Leben in der Bibel lesen. Ganz besonders nah ist er uns im Moment des Kommunionempfanges, wenn wir ihn aufnehmen, der in dieser kleinen Hostie wirklich ganz da ist. Nach dem Entzünden der Kommunionkerzen wurde das Taufversprechen erneuert. Für die Gabenbereitung reichten die Kinder dem Priester den Kelch, Hostienschale,  Brot und Wein. Höhepunkt des feierlichen Gottesdienstes, der vom Chor „Via Nova“ aus Eberspoint umrahmt wurde, war der Empfang der ersten Kommunion. Darauf erfolgte das Dankgebet und der Schlusssegen. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hildegard Köck überbrachte den Kommunionkindern die Glückwünsche der Pfarrei mit dem Hinweis, dass jedes Kind nach der Andacht ein Töpfchen mit einem kleinen Buchsbäumchen mitnehmen darf. In ihren Wünschen gab sie den Kindern mit auf den Weg ihren Glauben weiterhin gut zu pflegen, indem sie an Sonn- und Feiertagen immer wieder in die Kirche kommen und die Angebote mitfeiern. Ebenso wäre es schön viele Kinder in die Ministrantenschar aufnehmen zu können, die diesen schönen Dienst am Altar gerne verrichten möchten.  Vor dem Auszug bedankten sich die Kommunionkinder bei allen die sie in der Vorbereitung begleiteten und  mit ihnen diesen denkwürdigen Tag feiern. Ihren Tischmüttern überreichten sie als Zeichen des Dankes eine Rose.   Am späten Nachmittag versammelten sich die Erstkommunionkinder mit ihren Angehörigen und Freunden noch einmal in der Pfarrkirche, um Gott Dank zu sagen für das Geschenk des Sakramentes der Eucharistie. Sie ist das einzige Sakrament, das von Jesus selbst beim letzten Abendmahl  eingesetzt wurde. Nach der Segnung der Kommunionandenken und der religiösen Gegenstände erfolgte der gemeinsame Auszug aus der Kirche.