Kinderbibeltage in Velden - "Moses"

1 2 3 4 5 6 7 - was steht auf dem Stein geschrieben?
10 Gebote sind zu seh’n. Mose hilf sie uns versteh’n…das war der große Hit am vergangenen Wochenende bei 105 Kindern und ihren Gruppenleitern.
Die Pfarrei Velden veranstaltete ihre alljährlichen Kinderbibeltage. Schülerinnen und Schüler der ersten bis vierten Grundschulklasse des Schulsprengels Velden beschäftigten sich 3 Tage mit Moses.
Seit Januar bereitete sich das ca. 15 köpfige Vorbereitungsteam in mehreren Treffen auf diese Tage vor.
Vergangenen Freitag trafen sich 105 Kinder vor der Kirche, wo die Gruppenleiter schon auf sie warteten. Jedes Kind bekam einen Anhänger mit Namen und Gruppenbild damit man in den nächsten Tagen sofort wusste, zu welcher Gruppe man gehört.
Beginn war für alle in der Kirche, wo sie  Pfarrer Tobias Rother begrüßte und erzählte, was in den nächsten Tagen so geschieht. Mit Rosmarie Thum übte man „1 2 3 4 5 6 7 - was steht auf dem Stein geschrieben? 10 Gebote sind zu seh’n. Mose, hilf sie uns versteh’n.“ welches bei allen Beteiligten ein echter Ohrwurm wurde und auch zwischendurch immer wieder zu hören war.
Nun ging es in die Stationen: Sandra und Uli Hümmer erzählten den Kindern die Geschichte von der Geburt Mose und wie er ins Binsenkörbchen gelegt wurde, um gerettet zu werden. Weiter in der Geschichte ging es in der Station von  Katharina Seisenberger. Als großes Bodenbild wurde die Geschichte vom brennenden Dornbusch dargestellt und dazu erzählt. Bei Kaplan Thomas Weinzierl hörten die Teilnehmer vom Durchzug durch das Rote Meer und durften Filmausschnitte darüber anschauen. Die letzte thematische Station hatte Gemeindepraktikant Andreas Kolb vorbereitet. Auf zwei großen Steintafeln standen die 10 Gebote geschrieben,  über die dann ausführlich gesprochen wurde.
Zwischendurch gab es immer wieder etwas zum Entspannen: Bei Pfarrer Tobias Rother durfte man kreativ sein. Man erfuhr, dass es im Leben der Israeliten, als sie mit Mose ins Gelobte Land unterwegs waren, immer wieder schöne und schlechte Zeiten gab und dass dies auch in unserem Leben so ist. Dementsprechend durften die Kinder für die schlechten Zeiten sauere Zitrone probieren und für die guten Zeiten gab es Schokolade.
In der Bastelstation wurden unter Anleitung von Regina Tafelmeier kleine Binsenkörbchen geflochten, und mit viel Freude machten sich alle ans Werk.
Die Bastelarbeit zu der Bibelstelle "Durchzug durch das Rote Meer" gab es in der Station von Jacqueline Bender, wo die Kinder mit großer Freude malten und ausschnitten.
Mit Zuckerkreide malen durften alle bei Evi Zehetbauer. Auf schwarzem Tonpapier entstanden viele bunte Bilder zur Bibelstelle vom brennenden Dornbusch, und manche waren mit so großer Begeisterung dabei, dass auch die Finger einiges an Farbe abbekamen. Wie wichtig zwischendurch Bewegung ist, zeigte sich in der Spielestation, die von Stefanie Straßer geleitet wurde. Mit größeren Ministranten als Helfern wurde der Pfarrsaal zum Spielplatz und Klein und Groß hatten Freude dabei.  
Bestens versorgt mit leckeren Hot Dogs und Obst wurden alle von Hildegard Köck. Auch die 40 Kuchen, die die Mamas wieder gebacken hatten, ließ man sich in den Zwischenpausen schmecken.
Der eigentliche Abschluss dieser Kinderbibeltage war ein Familiengottesdienst am Sonntag mit Pfarrer Tobias Rother. In der voll besetzten Kirche stellte jede Kindergruppe während des Gottesdienstes eine Station vor und so erfuhren die Pfarrangehörigen, welches Wissen sich die Kinder in den vergangenen Tagen angeeignet hatten.
„Schade, dass die Kinderbibeltage schon wieder um sind!“, konnte man am Sonntag von einigen Kindern hören und viele freuen sich bereits auf das nächste Jahr.
Viele Familien nutzten im Anschluss die Möglichkeit, beim Fastenessen der Pfarrei im Pfarrheim noch gemütlich beisammen zu sitzen und die vergangenen Tage ausklingen zu lassen.