Feierliche Ministrantenaufnahme in Velden

Elf neue Minis in den Dienst am Altar aufgenommen und Verabschiedung von 10 Jugendlichen

 

Elf junge Menschen haben sich nach ihrer Erstkommunion für das Ministrantenamt entschieden. Im Rahmen der Eucharistiefeier zum Kirchweihsonntag wurden 5 Mädchen und 6 Buben als neue „Diener Gottes“ in die Veldener Ministrantenschar aufgenommen. Ehrfürchtig begleiteten sie beim Einzug in die Kirche den Altardienst mit Kaplan Thomas Weinzierl, die Lektorinnen und die Ministrantinnen und Ministranten. Kaplan Thomas Weinzierl begrüßte sie herzlich und legte ihnen nahe, dass sie wichtige und notwendige Bausteine in der Kirche sind und mit ihrem Dienst eine bedeutsame Aufgabe übernehmen.

 

Vor der feierlichen Aufnahme erfolgte die Ankleidung ihrer Ministrantengewänder und sie durften nun an den Altar treten. Dann segnete Kaplan Thomas Weinzierl die Messdiener-Plaketten, die von der Oberministrantin Johanna Straßer überreicht wurden. Die neuen Minis stellten sich selbst vor: Emma Blasig, Lea Ehgartner, Laura Fischer, Jonas Grätz, Marc Gruber, Vincent Maier, Luisa Noglik, Arnold Sky, Kathrin Thaler, Arnold Tyler und Antonio Voworyta. Mit vollem Eifer und Freude bestätigten sie mit ihrem „Ich bin bereit“ ihren Dienst am Altar treu und zuverlässig zu erfüllen.

 

Zur Erschließung der einzelnen Ministrantendienste wurden die jeweiligen Utensilien, dem künftigen „Handwerkszeug“ von den älteren Ministranten vorgestellt mit der dazugehörigen Auslegung. Der Kreuzträger: Beim feierlichen Einzug und bei Prozessionen trägt ein Ministrant ein Kreuz voran. Dieses Kreuz erinnert uns an Jesu Leiden und Sterben. Es ist aber auch ein Zeichen der Auferstehung. Zwei Leuchterträger: Jesus Christus sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ Die Kerzen weisen darauf hin, wie sich die Kerze verzehrt, so hat sich

Christus für die Menschen hingegeben. Der Buchträger: Bei der Gottesdienstfeier wird

aus der Heiligen Schrift vorgelesen. Sie ist Gottes Wort. Auf dieses Wort wollen wir hören und danach handeln. Der Rauchfass- und Schiffchenträger: Weihrauch gibt dem Gottesdienst einen festlichen Charakter. Wenn Altar, Kreuz, Evangeliar, Brot und Wein beweihräuchert werden, wird damit Christus geehrt. Das Wasser: Wasser ist Leben. Weihwasser erinnert an unsere Taufe, in der wir Söhne und Töchter Gottes wurden. Brot und Wein: Zeichen des Lebens und die Mühen der Arbeit. Wir teilen das Brot und trinken den Wein. In diesen Gaben ist Christus unter uns. Die Schellen: Glocken sind Musikinstrumente. Die Glocken auf dem Kirchturm rufen zum Gottesdienst und laden zum Gebet ein.

 

Der Ministrantendienst ist ein wichtiger liturgischer Dienst für die feiernde Gemeinde und ihr setzt damit ein Zeichen des Glaubens, so Kaplan Thomas Weinzierl. Dann übernahmen sie in der Eucharistiefeier bereits ihre Aufgaben.Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hildegard Köck überbrachte den neuen Minis die Glückwünsche der Pfarrei.

 

Am Kirchweihsonntag erfolgt aber auch die Verabschiedung von den Ministranten, die jahrelang ihren Dienst zum Wohle der Pfarrei verrichteten. Mit einem „Vergelt`s Gott`wurden verabschiedet: Aigner Niklas, Brenninger Manuela, Herrmann Marco, Hübl Melanie, Komar Florian, Maschberger Florian, Niedermeier Fabian, Ramsauer Andreas, Schandri Florian, Sedlmayr Lena, Strohhofer Daniel, Weichselgartner Martin, Weichselgartner Veronika, Zeiser Matthias. Kaplan Thomas Weinzierl, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hildegard Köck verabschiedeten die zehn scheidenden Jugendlichen und Oberministrantin Johanna Straßer überreichte ihnen die Urkunde mit einem kleinen Präsent. Die Kirchengemeinde zeigte mit viel Applaus den neuen Minis die Freude über ihre Bereitschaft und den ausgeschiedenen Minis

zollten sie damit ihren Dank für die langjährig geleistete Arbeit.