Mit Kirche und Leberkas

 

Patroziniumsfest St. Peter in Velden mit Pfarrfest

 

 

Am Donnerstag, dem Hochfest der Apostel Peter und Paul, präsentierte sich  der Heilige Petrus  zum Patronzium der Pfarrkirche den Veldenern  als „Wettergott“ wohlgesonnen. Zu seinem Gedenken konnte der Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Tobias Rother, bei heiterem Wetter im Pfarrgarten gefeiert werden. Der beschauliche Blick auf den von der Mesnerin Rosa Maier geschmückten Altar und die stattliche Pfarrkirche Sankt Peter stimmte die Gläubigen auf die Patroziniumsfeier ein. In dieser angenehmen Atmosphäre wurde die Eucharistiefeier, musikalisch begleitet von der Band „Da Blechhaufa“, zu einem würdigen Erleben und Mitfeiern. Pfarrer Rother ging in seiner Predigt auf die Charaktäre der beiden Apostelfürsten ein. Petrus und Paulus werden häufig in einem Atemzug genannt. Seit jeher wird ihr Gedächtnis gemeinsam am 29. Juni gefeiert.  Die beiden Apostel waren starke, zum Teil sogar gegensätzliche Führungspersönlichkeiten. Während Petrus ein einfacher Fischer war, stammte Paulus aus gebildeter Schicht. Sie repräsentierten die Kirche der Anfänge, was nicht immer ohne Konflikte vonstatten ging. Die beiden Apostel zeigen, dass die Kirche Unterschiede, ja Gegensätze braucht und aushält. Für die Einheit der Kirche ist es jedoch wichtig das Gemeinsame der beiden Vertreter hervorzuheben und sie am selben Tag zu feiern. Beide sind Eiferer für die Sache des Glaubens. Humorvoll verpackt mit Bezug zum Motto „Kirch` und Leberkäs“ brachte Pfarrer Rother in seiner Predigt die Kirchenbesucher immer wieder zum Lachen.

 

 

Nach dem Gottesdienst lud Pfarrer Rother die Besucher in Vorausschau auf den nahenden Regen in den Pfarrsaal zu einem kleinen Pfarrfest ein. Zahlreich folgten die Mitfeiernden der Einladung und ließen sich Leberkäse und Bier munden.  Die jungen Musiker der Band „Da Blechhaufa“ unterhielten die Gäste beschwingt mit Stücken aus ihrem bayerischen Repertoire. Gut gelaunt trugen Pfarrer Rother und Pfarrer Etukuri Geschichten bayerischer Mundartdicher vor, die mit viel Applaus belohnt wurden.