Jesus ist auferstanden! Halleluja!

Für Christen ist Ostern das wichtigste Fest des Jahres. In dem Ereignis der Osternacht vor über 2.000 Jahren liegt die Wurzel des christlichen Glaubens. Den Gründonnerstag feiern wir im Gedenken an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern hielt. Im Gottesdienst nahm Pfarrer Tobias Rother an 12 Pfarrgemeindemitgliedern die Fußwaschung vor als Symbol dafür, dass Jesus seinen Jüngern die Füße wusch zum Aufruf zur tätigen Nächstenliebe. Mit dem Gründonnerstag beginnt das Leiden und Sterben Jesu, die Passion.

 

 

 

In der Karfreitagsliturgie steht die  Leidensgeschichte, vorgetragen von Pfarrer Rother und den Lektoren Frau Holzner und Herrn Poschinger,  sowie die Kreuzverehrung im Mittelpunkt. Im Anschluss an die kirchliche Feier fand die Karfreitagsprozession durch die Straßen des Marktes statt. Angeführt von den Vereinen mit ihren Fahnen, Kinder und Jugendlichen folgte der Altardienst mit der von Pfarrer Rother mitgeführten verhüllten Monstranz, das von Männern getragene „große Kreuz“ und der „Leichnam Jesu“ sowie die von jungen Frauen mitgetragene Mutter Gottes. Betend schlossen sich die zahlreichen Gläubigen der Prozession an. Danach konnten die Gläubigen in der Kirche das schön geschmückte Heilige Grab besuchen.

 

 

 

Am Ostermorgen um 5 Uhr wurde das entfachte Osterfeuer von Pfarrer Rother geweiht und die anspruchsvoll gestaltete Osterkerze daran entzündet, die anschließend mit Diakon Häusler  in die noch dunkle Kirche getragen wurde. Das an die Ministranten weitergegebene Licht wurde von ihnen an die Gläubigen übergeben, die mit ihren schönen Osterkerzen  den Kirchenraum in ein warmes Licht  tauchten. An die  festliche Eröffnung der Osternacht schlossen sich die alttestamentlichen Lesungen an. Mit dem  Gloria läuteten wieder die Glocken und feierlich ertönte die Orgel, gespielt von Beat Köck. Der von ihm geleitetete Projektchor umrahmte stimmungsvoll  die Osternachtsfeier. Nach der Taufwasserweihe wurde mit Pfarrer Rother das Taufversprechen erneuert.

 

 

 

 In seiner Predigt stellte er die Auferstehung und das Ewige Leben in den Mittelpunkt  Nach dem Tod werden wir neues Leben in einer anderen Dimension erfahren. Das ist etwas ganz anderes, kein Zurückkommen in das selbe Leben, in den selben Leib, sondern der Aufbruch in eine neue Welt, in der Gott Ewiges Leben gibt. Durch die Augen der Liebe werden wir uns im neuen Leben wieder erkennen. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, so ist Gottes Versprechen und die christliche Osterbotschaft. 

 

Mit der Speisenweihe und dem feierlichen Ostersegen endete die Osternachtsfeier.

 

 

 

Die Kirchenbesucher trugen das Osterlicht mit den geweihten Speisen nach Hause, um im Kreise der Familie und Freunde das Ostermahl zu halten. (Text: Ida Zobel und Fotos: Edi Poschinger)