Jesus zieht in Jerusalem ein - Hosianna!

 

Mit dem Palmsonntag, der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit,  hat für die Christen die Karwoche begonnen. Sie führt hin zum Karfreitag, der Kreuzigung Jesu, um dann am Ostersonntag das Osterfest, die Auferstehung von Gottes Sohn, zu feiern.  Der Palmsonntag ist untrennbar mit  der darauf folgenden Karwoche verbunden, welche für den christlichen Glauben eine zentrale Bedeutung hat, weil sie an den Tod und die Auferstehung an Jesus Christus erinnert.

 

 

Am Palmsonntag wird an den Einzug Jesu in Jerusalem  gedacht. Die Gläubigen versammelten sich am Vorplatz der Pfarrkirche und hatten traditionell kleine und große Palmbuschen mitgebracht. Sie geltem im Christentum als Symbol des ewigen Lebens und der Auferstehung. Kaplan Thomas Weinzierl weihte die geschmückten Palmzweige. Anschließend zogen Priester, Altardienst, Kinder, Vereine und viele Gläubige in einer von der Kapelle „Veldener  Blechhaufen“ begleiteten Prozession durch den Markt zur Pfarrkirche zum feierlichen Gottesdienst.

 

 

Mit der Palmweihe erinnern die Katholiken an die Ereignisse in Jerusalem. Die Menschen jubelten Jesus auf dem Weg in den Tempel mit Palmzweigen zu. Nur Tage später  verlangten viele von ihnen von Pontius Pilatus Jesus als Verräter zu kreuzigen. Auch in unserer Zeit können sich Stimmungen sehr schnell ändern  und Begeisterung kann sich in Gleichgültigkeit und Hass umschlagen, wie täglich in den Medien zu verfolgen ist.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst nehmen die Gläubigen die Palmbuschen mit nach Hause und stecken sie als segenbringende Zeichen hinter die im Haus befindlichen Kreuze oder Weihwasserkessel.

 

Text und Fotos: Ida Zobel