Pflanzen und Wachsen in der Bibel

Mit diesem Thema beschäftigten sich am vergangenen Wochenende 120 Kinder der ersten bis vierten Grundschulklasse des Schulsprengels Velden. Die Pfarrei Velden veranstaltete ihre Kinderbibeltage. Seit Ende Januar bereitete sich das Vorbereitungsteam in mehreren Treffen auf diese Tage vor.

 

Vergangenen Freitag Nachmittag trafen sich 120 Kinder vor der Kirche, wo die Gruppenleiter schon auf sie warteten. Nach einer kurzen Begrüßung in der Kirche erlebten die Teilnehmer nun verschiedene Stationen. Bei Gerhard Reichl erfuhr man neben dem "Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen“ auch vom „Feigenbaum ohne Früchte“. Dieses Gleichnis war in der Jahreskrippe dargestellt, welches die Kinder beim anschließenden Besuch genau betrachten konnten. Weiter ging es zur Bastelstation von Regina Tafelmeier. Mit viel Kreativität und Geschick beklebte man Tontöpfe mit Servietten, in welche im Anschluss in der Station von Bettina Weindl Weizen gepflanzt wurde. Gespannt hörte man hier dem Gleichnis vom Sämann zu. Nach einem kurzen Abschlusslied in der Kirche war der erste Teil zu Ende. Weiter ging es am Samstag früh. Uli und Sandra Hümmer hatten sich für ihre Station die Geschichte vom brennenden Dornbusch ausgesucht und mit großem Interesse lauschten die Teilnehmer der Erzählung.

 

Wie wichtig Bewegung zwischendurch ist, zeigte sich in der Spielestation, die von Stefanie Straßer geleitet wurde. Mit größeren Ministranten als Helfer wurde der Pfarrsaal zum Spielplatz und Klein und Groß hatten viel Freude dabei. In der thematischen Station von Kaplan Thomas Weinzierl und Edith Häußler ging es um  das Gleichnis vom Senfkorn und um Hoffnung. An einen kahlen Baum durften die Kinder Blätter mit ihren Hoffnungen und Wünschen hängen. Am Ende des Tages war aus dem kahlen Baum ein wunderbarer Hoffnungsbaum geworden. Mit großer Freude wurden in der Malstation unter Anleitung von Jacqueline Bender Stofftaschen bedruckt und bemalt und manche waren mit so großer Begeisterung dabei, dass auch die Finger einiges an Farbe abbekamen.

 

Um Gemeinschaft, die wachsen soll  ging es bei Pfarrer Tobias Rother, was beim anschließenden Biertragerl-Surfen dargestellt wurde. Die Geschichte von der Arche Noah hörten die Kinder bei Christiane Pecho und Katharina Seisenberger, welche dann als großes Bodenbild gelegt wurde. Bestens versorgt mit leckeren Hot Dogs und Obst wurden alle von Hildegard Köck und Tina Oßner. Auch die vielen Kuchen, die die Mütter wieder gebacken hatten, ließ man sich in der Zwischenpause schmecken.

 

Der eigentliche Abschluss dieser Kinderbibeltage war ein Familiengottesdienst mit Pfarrer Tobias Rother. In der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche stellte jede Kindergruppe während des Gottesdienstes eine Station vor und so erfuhren die Pfarrangehörigen, welches Wissen sich die Kinder in den vergangenen Tagen angeeignet hatten. „Schade, dass die Kinderbibeltage schon wieder rum sind“, konnte man am Sonntag von einigen Kindern hören und viele freuen sich bereits auf das nächste Jahr. Viele Familien nutzten im Anschuss die Möglichkeit, beim Fastenessen im Pfarrheim noch gemütlich zusammen zu sitzen.