Erntedank in Velden

Velden. Es ist der krönende Abschluss eines jeden Erntejahrs: das Erntedankfest. Es gibt uns Gelegenheit, dankbar auf die Ernte des Jahres zu schauen. Heutzutage sind wir daran gewöhnt, dass Lebensmittel in hoher Qualität, überall und jederzeit verfügbar sind – und dies zu einem erschwinglichen Preis. Dieser Luxus ist nicht überall auf der Welt der Fall. Deswegen ist es gut, dass Erntedank auch heute noch einen festen Platz in unserem Jahreslauf hat.

 

Das diesjährige Thema des Familiengottesdienstes war „Spreu vom Weizen trennen“.

Im anschließenden Predigtspiel durften die Kinder Ähren raufen, und die Körner wieder in Erde einpflanzen. "Es ist ein Wunder, dass aus einem Korn eine Ähre wird. Brot wächst nicht im Supermarkt", betonte Jacqueline Bender, die den Familiengottesdienst zusammen mit Kerstin Noglik-Zugschwert vorbereitet hatte. Am Wichtigsten ist, dass die Kinder das Staunen nicht verlernen. Mit allen Sinnen anhand von Beispielen: im vergangenen Jahr war es der Apfel, in diesem ist es das Brot, das die Kinder beschäftigt. Im Anschluß an den Gottesdienst verkaufte der Burschenverein Velden Minibrote. Mit dem Erlös wird ein soziales Projekt unterstützt.