Feierliche Firmung durch Weihbischof Haßlberger

Strahlende Gesichter konnte man bei der Firmung von 63 Jugendlichen aus dem Pfarrverband Velden in der Pfarrkirche St. Petrus Velden sehen.

 

Die Jugendlichen empfingen in einem feierlichen Gottesdienst das Sakrament der Firmung. Geleitet wurde der Gottesdienst von Weihbischof Bernhard Haßlberger,

Bischofsvikar für die Seelsorgeregion Nord des Erzbistums München und Freising. Den Weihbischof empfingen Kindergartenkinder vor der Kirche mit einem Spalier.

Anhand einer Geschichte von Dichter Rainer Maria Rilke erklärte er den Firmlingen die Bedeutung des Tages.

 

Rilke habe beim täglichen Spaziergang einer Bettlerin statt Geld mit einer Rose etwas fürs Herz gegeben. „Auch ihr erfahrt heute Wertschätzung“, sagte der Bischof.

Das sei ein wesentlicher Teil des Lebens. „Wie bei DSDS: Manche können etwas, einige blamieren sich, aber für die Jugendlichen ist das wichtigste die Wertschätzung,

wenn die ganze Welt auf mich schaut. Heute schenkt euch Gott persönlich den Heiligen Geist“. „Glaube ist kein Selbstverwaltungsverein und keine Kuschelgruppe“, erklärte der Geistliche.

 

So wie Jesus im Evangelium vom Blinden Wertschätzung auf Augenhöhe schenke, sollten sich auch die Jugendlichen verhalten. „Geht respektvoll mit Menschen um, da fängt der Frieden an“, sagte er. Eindrucksvoll gelang es dem Weihbischof, die Jugendlichen persönlich anzusprechen. Am Ende des Gottesdienstes dankte Gemeindereferent Andreas Steinhauser dem Firmteam, der Mesnerin Rosi Maier, dem Pfarrverbandsrat und allen, die ihm bei der Firmvorbereitung tatkräftig unterstützt haben. Musikalisch umrahmt wurde der Firmgottesdienst vom Projektchor, unter der Leitung von Rosmarie Thum.

 

Im Anschluß nahmen viele Firmlinge mit ihren Taufpaten und Angehörigen die Gelegenheit wahr, beim anschließenden Stehempfang mit dem Firmspender ins Gespräch zu kommen.